Was bleibt:
Die Atmosphäre, die Jacqueline Harpman in diesem Roman kreieren konnte, lässt sich schwer in Worte fassen und sollte am besten selbst erlebt werden. Es gibt nicht viele Romane, die mich so in ihre Welt ziehen konnten, wie diese feministische Dystopie mit kafkaesken Elementen und der jungen Ich-Erzählerin, die mit minimalem Werkzeug versucht, sich und die Welt um sie herum zu verstehen. Und die eine Frage, die immer wieder aufkommt und mich konstant zum Nachdenken angeregt hat: Wie navigiert jemand eine zerstörte Welt, wenn sie sie vor der Zerstörung gar nicht kannte?
Vorhanden in:
PBZ Altstadt, Affoltern, Altstetten, Aussersihl, Hardau, Höngg, Oerlikon, Riesbach, Schütze, Schwamendingen, Sihlcity, Witikon und als E-Book in unserer digitalen Bibliothek
