«Miteinander Lesen – Shared Reading»

Termine

PBZ Altstadt:

Freitag, 04.09.2020, 15:00-16:30 Uhr
Freitag, 11.09.2020, 15:00-16:30 Uhr
Freitag, 18.09.2020, 15:00-16:30 Uhr
Freitag, 25.09.2020, 15:00-16:30 Uhr
Freitag, 02.10.2020, 15:00-16:30 Uhr
Freitag, 09.10.2020, 15:00-16:30 Uhr
Freitag, 16.10.2020, 15:00-16:30 Uhr
Freitag, 23.10.2020, 15:00-16:30 Uhr
Freitag, 30.10.2020, 15:00-16:30 Uhr

PBZ Oerlikon

Dienstag, 01.09.2020, 11:15-12:45 Uhr
Dienstag, 08.09.2020, 11:15-12:45 Uhr
Dienstag, 15.09.2020, 11:15-12:45 Uhr
Dienstag, 22.09.2020, 11:15-12:45 Uhr
 

Teilnahme

Die Gruppe steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht nötig. Das Angebot «Miteinander Lesen – Shared Reading» ist kostenlos (mit Kollekte).

Was ist Shared Reading?

Die Idee ist so bestechend wie scheinbar einfach: Gemeinsames Lesen ausgewählter Geschichten und Gedichte in einer kleinen Gruppe (maximal 15 Personen). Eine ausgebildete Leseleiterin oder ein Leseleiter sucht den Text aus und leitet die Gruppe. Im emotionalen wie intellektuellen Erleben von Literatur können das eigene Leben, das eigene Verhalten und die eigenen Gefühle mit dem Erzählten in Verbindung gebracht werden. Zugleich findet ein integrierender Austausch mit den anderen Teilnehmenden statt: Die vorgelesene Geschichte und das Gespräch werden von allen als geteilte Erfahrung wahrgenommen, zu der keine Eigeninitiative notwendig ist: Wer zuhört, gehört bereits dazu! Shared Reading ist kein Buchclub oder ambitionierter Literaturkreis, sondern eine Methode, in einer Atmosphäre unangestrengter Offenheit die wohltuende Entfaltung der Literatur, von Texten und Wörtern, zu fördern. Wir diskutieren dabei in Mundart.

Wo liegt der Ursprung von Shared Reading?

Shared Reading wurde vor mehr als 15 Jahren in Liverpool von Gründungsdirektorin Jane Davis (The Reader) erdacht und entwickelt, um Menschen den Zugang zu Literatur zu ermöglichen. Heute erleben in England jede Woche mehr als 15'000 Menschen in über 400 Gruppen die wohltuende Wirkung von Shared Reading. 

Lesen wirkt!

Shared Reading hat wissenschaftlich nachgewiesene Effekte auf das persönliche Wohlbefinden, die Lebenszufriedenheit, die Affektbalance und die Kommunikationsfähigkeit. Es fördert die soziale Interaktion und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Shared Reading und seine Wirkung werden kontinuierlich durch das interdisziplinäre Centre for research into Reading, Literature and Society (CRILS) an der Universität Liverpool wissenschaftlich begleitet und erforscht.

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