Der Zopf meiner Grossmuter

Der Medientipp von Priska Matt, Bibliotheksleiterin PBZ Altstetten

So bös, so übergriffig und dennoch mit warmem Herzen ist nur Alina Bronskys Grossmutter im Roman «Der Zopf meiner Grossmutter». Sie ist mit ihrem stillen Mann und dem kleinen Enkel, als Juden getarnt, aus Russland nach Deutschland gezogen. Im Flüchtlingsheim versucht sie mit ihrer kleinen Familie anzukommen. Mitgebracht hat sie eine ganz eigene Weltsicht, bewertet alles und jeden spitzzüngig, dann wieder grosszügig. Der kleine Junge, Mäxchen, ist ganz und gar nicht der Trottel, als den ihn seine Grossmutter behandelt. Er beobachtet die Erwachsenen und versteht auch, dass die Grossmutter nicht merken sollte, dass sich der Grossvater in die Klavierlehrerin verliebt hat. 

 

Zopf meiner Grossmutter

Andere Familien brechen dann auseinander, aber nicht so hier, die Grossmutter hält die Familie zusammen, ja sie nimmt die Geliebte und deren Kind in die Familie auf.

  •  «Der Zopf der Grossmutter» von Alina Bronsky
  • Kiepenheuer und Witsch, 2019
  • «Der Zopf meiner Grossmuter» ist in der Onleihe vorhanden.

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