Der Gesang der Flusskrebese

Der Medientipp von Peter Clerici, Bibliotheksleiter PBZ Affoltern

Wir schreiben das Jahr 1969 und gleich zum Anfang der Geschichte wird eine Leiche im Sumpf gefunden - es ist Chase Andrews, ein Sunnyboy und Womanizer aus Barkley Cove.
Für die Bewohner der Küstenstadt ist klar, Schuld an seinem Tod trägt das Marschmädchen Kya.
Sechs Jahre alt ist Kya, als ihre Familie auseinander fällt. Kyas Mutter flieht vor ihrem gewalttätigen Mann, dann verschwinden nach und nach ihre älteren Geschwister, schlussendlich verlässt auch der Vater das schäbige Zuhause in der Wildnis North Carolinas.

Die Nachkommende

Fortan lebt sie alleine, ohne Komfort und menschliche Freunde, aber gleichwohl mit einer gewissen Zufriedenheit, versucht immer wieder Freude zu schöpfen, aus dem Wenigen, was ihr das Leben bietet. Ihre Heimat ist die Natur, das Sumpfgebiet mit seinen Sandbänken, Tieren und Pflanzen.
Als zwei junge Männer auf die junge, aber unbändige Frau aufmerksam werden, eröffnet sich für Kya ein neues Leben - mit dramatischen Folgen.
Der Roman erzählt eine Liebesgeschichte, wie auch eine Geschichte des Erwachsenwerdens, und kommt als packender Krimi daher  - und nicht zuletzt ist es eine Ode an eine faszinierende Landschaft.

  • «Der Gesang der Flusskrebse» von Delia Owens
  • Hanser Verlag, 2019
  • «Der Gesang der Flusskrebse» ist allen PBZ-Bibliotheken sowie in der Onleihe vorhanden.

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