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Presse

Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich: erneuter Erfolg im Bibliotheksranking (1.7.10)

Eröffnung der PBZ-Bibliothek Witikon (31.3.10)

Facts & Figures zur PBZ-Bibliothek Witikon (31.3.10)

Installation von Jürg Halter in der PBZ-Bibliothek Altstadt (9.2.10)

Zahlen 2009 (12.1.10)

Exklusiv-Zugang zu Datenbanken in 5 Stadtbibliotheken auf dem neuen Wissensportal BibNetz (16.12.09)

Erfolgreich integriert dank Bilderbüchern und Geschichten (24.10.09)

Buchstart (30.9.09)

Eröffnung der PBZ-Bibliothek Hardau (24.8.09)

Facts & Figures zur PBZ-Bibliothek Hardau im Oberstufenschulhaus Albisriederplatz (24.8.09)

Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) muss den internationalen Vergleich nicht scheuen (7.7.09)

Millionen Besuche in den Schweizer Volksbibliotheken (29.6.09)

Wiedereröffnung der renovierten PBZ-Bibliothek Riesbach am
31. März 2009 (31.3.09)

Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) mit über 1 Mio. Besucherinnen und Besucher im 2008 (27.1.09)

Generalversammlung der Pestalozzigesellschaft in Zürich (11.7.08)

Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) im Schwimmbad (13.5.08)

Rücktritt von Christian Relly, Direktor der Pestalozzi-Bibliothek Zürich von 1979 bis 2008 (29.2.08)

Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) ist nach wie vor im Trend (31.1.08)

Bibliothek Altstadt – das neue Flaggschiff der Pestalozzi-Bibliothek Zürich (27.9.07)

Eröffnung Schul- und Kinderbibliothek Heuried (SKB Heuried) (8.9.07)

Neue Direktorin gewählt (29.8.07)

Eröffnung der Bibliothek Sihlcity am 7.7.2007

 

Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich: erneuter Erfolg im Bibliotheksranking

Zürich. Deutscher Bibliotheksverband stellt die Ergebnisse ihres diesjährigen Bibliotheksrankings BIX vor.  Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) belegt Platz 3.

Zum elften Mal führte der Deutsche Bibliotheksverband 2010 den Leistungsvergleich BIX-Bibliotheksindex für Öffentliche Bibliotheken durch. 177 Stadtbibliotheken im deutschsprachigen Raum lieferten dafür Daten zu  vier Leistungsbereichen:  zu Angeboten, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotential. Der BIX berechnet daraus 17 Leistungsindikatoren und erstellt eine Rangliste für jeden Bereich sowie ein Gesamtranking.

Die PBZ hat in diesem Leistungsvergleich nach dem 9. und 5. Rang in den vergangenen Jahren dieses Jahr den 3. Platz in der Größenklasse der Gemeinden über 100'000 Einwohner erreicht. Auf den Plätzen 1 und 2 liegen die Stadtbibliotheken Dresden und Chemnitz. In der Dimension Entwicklung konnte die PBZ wie bereits in den Vorjahren den 1. Platz behaupten.

Die Teilnahme am BIX ist freiwillig; alle Teilnehmer zeichnen sich durch hohes Leistungsbewusstsein und Transparenz aus. Bereits zum 3. Mal nahm die PBZ - leider als einzige Schweizer Bibliothek - an dem Projekt teil.

Wie an der Mitgliederversammlung vom 29. Juni 2010 aufgezeigt, war das Jahr 2009 in der Pestalozzi-Bibliothek Zürich geprägt durch:

- eine weitere Zunahme der BesucherInnen (+ 1.2%) und Ausleihen (+5.9%)
- die Neueröffnung interkulturellen Quartier- und Schulbibliothek PBZ Hardau, sowie die Renovation der Quartierbibliothek PBZ Riesbach
- das Leseförderungsprojekt für die Kleinsten: Buchstart und die Einführung des Wissensportals BibNetzSchweiz.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Jahresbericht (pdf).

Kontakt: Dr. Josephine Siegrist, Direktorin Pestalozzi-Bibliothek Zürich,
Tel. 044 204 96 96

BIX - der Bibliotheksindex

wurde 1999 erstmalig von der Bertelsmann Stiftung mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) durchgeführt und erscheint seither jährlich. 2005 übernahmen der dbv und das Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz) den BIX im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB), dem Netzwerk für überregionale Bibliotheksaufgaben. Unterstützt wird der BIX von der Bertelsmann Stiftung, der Hochschule der Medien Stuttgart, infas Institut für Sozialforschung und der Zeitschrift B.I.T.-Online.

Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2010 finden Sie unter www.bix-bibliotheksindex.de

Plätze 1-3 in den fünf Größenklassen des BIX:

Bibliotheken in Städten unter 15.000 Einwohnern:
Bibliothek Abtsgmünd Baden-Württemberg
Gemeindebibliothek Grünwald Bayern
Bibliothek Höchberg Bayern

Bibliotheken in Städten mit 15.000 bis 30.000 Einwohnern:
StB Wittlich Rheinland-Pfalz
StB Freiberg/Neckar Baden-Württemberg
StB Melle Niedersachsen

Bibliotheken in Städten mit 30.000 bis 50.000 Einwohnern:
MIZ Biberach/Riß Baden-Württemberg
StB Itzehoe Schleswig-Holstein
RegBib Weiden/Oberpfalz Bayern

Bibliotheken in Städten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern:
StB Göppingen Baden-Württemberg
StB Norderstedt Schleswig-Holstein
StB Tübingen Baden-Württemberg

Bibliotheken in Städten mit über 100.000 Einwohnern:
StB Dresden Sachsen
StB Chemnitz Sachsen
StB Zürich / Schweiz  

1.7.10

Eröffnung der PBZ-Bibliothek Witikon

Am 30.3.2010 wurde die Pestalozzi-Bibliothek Zürich in Witikon, die es seit 40 Jahren im Quartier gibt, in neuen Räumlichkeiten (Witikonerstrasse 397) im Beisein von Stadtrat Gerold Lauber und der Präsidentin der Pestalozzigesellschaft in Zürich, Rosemarie Berthoud wieder eröffnet.

Auf einer Fläche von 265 m2 werden die rund 16'000 Medien übersichtlich präsentiert, und mit den verschiedenen Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten ist auch die Möglichkeit gegeben, gleich vor Ort lustvoll zu schmökern und zu recherchieren.

In der hellen und gemütlichen Sofaecke können Besucherinnen und Besucher rund zwei Dutzend aktuelle Zeitungen und Zeitschriften lesen und dabei eine Tasse Kaffee trinken!

Selbstverständlich ist die neue Bibliothek mit Selbstverbuchungssystem (RFID) und Internetstationen ausgestattet, so dass für die Benutzer weniger Wartezeiten bei der Ausleihe entstehen und dem Bibliotheksteam mehr Zeit für die Beratung der Kundinnen und Kunden zur Verfügung steht.

Die PBZ-Bibliothek Witikon ist einer der 16 Standorte der Pestalozzi- Bibliothek Zürich und steht damit allen Besucherinnen und Besuchern der PBZ offen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. (js)

Facts & Figures zur PBZ-Bibliothek Witikon

Witikonerstrasse 397, 8053 Zürich

Die PBZ-Bibliothek Witikon hat nach längerer Suche einen neuen Standort im Quartier Witikon gefunden und eröffnet am 30. März 2010 die frisch umgebaute Bibliothek an der Witikonerstrasse 397.

Bibliothek:
Medienbestand:
Besucher 2009:
Ausleihen 2009:
Ausstattung:

Mitarbeitende:
265 m2 Nettonutzfläche
15'583
26'911
64'030
2 Bibliothekskataloge, 2 Internetstationen,
RFID (Selbstverbuchung)
1.55 Stellen, 3 Personen
 
Öffnungszeiten:
22 h/Woche
DI 14-19 Uhr
MI 10-12 Uhr + 14-18 Uhr
DO 14-18 Uhr
FR 14-18 Uhr
SA 10-13 Uhr

Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich ist die öffentliche Stadtbibliothek von Zürich, wobei die neue PBZ-Bibliothek Witikon einer von 16 Standorten der PBZ ist.

Alle eingeschriebenen Besucherinnen und Besucher dieser Bibliothek können selbstverständlich auch Medien aus dem gesamten Angebot aller PBZ-Bibliotheken in der Stadt Zürich ausleihen.

31.3.10

Installation von Jürg Halter in der PBZ-Bibliothek Altstadt

Ab Donnerstag, 25. Februar setzen 13 hängende Sprachtafeln mit unterschiedlichen Formaten und Texten belebende Akzente auf allen von den Kundinnen und Kunden der PBZ-Bibliothek Altstadt zugänglichen vier Etagen an der Zähringerstrasse 17.

Site Specific Art ist die Bezeichnung in der Kunst für diese ortspezifische geschaffene Installation, in welcher sich der Sprachkünstler Jürg Halter mit der kulturellen Implikation der Bibliotheksumgebung auseinandergesetzt hat. Sie bezieht das Bibliotheksgebäude konkret in die Arbeit ein. Die Kunstwerke erschliessen sich den Bibliotheksbesucherinnen und –besuchern beim Lesen der Texttafeln, welche poetisch, anregend, humorvoll oder zwischen den Zeilen zu entziffern sind. Sie fordern auf, befragen auf sinnige und spielerische Weise die Beziehung der Bibliotheksbesuchenden zum Ort, zum Buch und zu dessen Inhalt. Dabei sorgen sie für überraschende Einsichten in die Bedeutung des Lesens im engeren Sinn, nämlich schriftlich niedergelegte, sprachlich formulierte Gedanken aufzunehmen und zu verstehen und sie deuten im weiteren Sinne auf deren vielfältige, phantasievolle und transformierenden Buch-Lese-Möglichkeiten.

Jürg Halter lebt in Bern. Halter ist Dichter, Performer, Kolumnist (Tages-Anzeiger) unter dem Namen Kutti MC auch als Musiker, Sprechsänger und Rap-Poet bekannt. Gedicht-Bände im Ammann-Verlag: „Nichts, das mich hält“ und „Ich habe die Welt berührt“. www.juerghalter.com


 


Die Vernissage der Installation "Sprachtafeln" findet am Donnerstag, 25. Februar 2010, um 19 Uhr in der PBZ-Bibliothek Altstadt, Zähringerstrasse 17, 8001 Zürich statt.
Telefon 044 204 96 90

Anschliessend liest Jürg Halter aus seinen Kolumnen für den „Tages-Anzeiger“.

Apéro – Eintritt frei.
 

Zahlen 2009

Auch 2009 wieder über 1 Million Besucherinnen und Besucher in der Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ)

In einer Erhebung vom letzten Jahr hat das Bundesamt für Statistik das Kulturverhalten der Schweizer Bevölkerung untersucht und ermittelt, dass rund 20 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz in ihrer Freizeit mehr als 6 Mal im Jahr eine Bibliothek aufsucht. Kaum eine Kulturinstitution wird damit so häufig besucht wie die Bibliotheken.

Die Besucherfrequenz ist in der PBZ wesentlich höher: Genau 1'057'242 Personen - das sind über ein Prozent mehr als im Vorjahr - besuchten einen der sechzehn Standorte der Pestalozzi-Bibliothek Zürich im Jahr 2009 und damit wurde wieder ein neuer Besucherrekord aufgestellt.

Auch bei den Ausleihzahlen wurden die Zahlen des Vorjahres übertroffen: 2'826'917 Medien wurden in der öffentlichen Stadtbibliothek von Zürich ausgeliehen; dies sind 5.84% mehr als 2008.

Zu diesem erfreulichen Ergebnis hat sicher auch die im August neueröffnete interkulturelle Quartier- und Schulbibliothek in der Hardau beigetragen.

Zürich, 12.1.2010
Josephine Siegrist

 

Exklusiv-Zugang zu Datenbanken in 5 Stadtbibliotheken auf dem neuen Wissensportal BibNetz

Viele nützliche Datenbanken – wie das Archiv der grössten Schweizer Medien Swissdox, Lexika zu Geschichte und Kultur oder das medizinische Nachschlagewerk Pschyrembel – sind ab sofort in den öffentlichen Bibliotheken der fünf grössten Deutschschweizer Städte auf dem Wissensportal BibNetz gratis zugänglich.

Wer heute nach zuverlässigen Informationen zu einer Krankheit, geschichtlichen Ereignissen, zu Literatur, Kunst und Film oder anderen Themen sucht, muss nicht mehr mühsam Unmengen von Treffern im Internet durchforsten oder zahlreiche Bücher wälzen. Heute ermöglichen öffentliche Bibliotheken Recherchen in bewährten Fachdatenbanken. Auf dem Wissensportal BibNetz sind diese thematisch geordnet und können mit einer einzigen Abfrage gleichzeitig nach der gewünschten Information durchsucht werden.

Die öffentlichen Bibliotheken der Städte Basel, Bern, Luzern, Winterthur und Zürich machen ihren Besucherinnen und Besuchern solches Wissen nun online zugänglich. Die Kundschaft kann in der "virtuellen Bibliothek" Datenbanken – auch kostenpflichtige – gratis vor Ort nutzen und gelangt damit schnell und zuverlässig zu qualifizierten Ergebnissen.

Seit je gehört es zum Auftrag öffentlicher Bibliotheken, Wissen kostengünstig zur Verfügung zu stellen und es damit breiten Schichten zugänglich zu machen. Das ist heute noch genauso wie vor 200 Jahren, geändert haben sich bloss die Informationsträger. War das Wissen bis vor kurzem vor allem in Büchern festgehalten, wird es heute immer mehr elektronisch gespeichert. Sachbücher werden von DVDs und Lexika immer mehr von Datenbanken verdrängt. Letztere haben gegenüber den Vorgängern den Vorteil, laufend aktualisiert zu werden.

Die Bibliotheken freuen sich, ihren Benutzerinnen und Benutzern diesen neuen Service anbieten zu können und ihnen das Recherchieren zu erleichtern.

Bibnetz Flyer (pdf)

Weitere Informationen:  Kristina Villiger, PBZ, Öffentlichkeitsarbeit, kristina.villiger@pbz.ch Tel. 044 204 96 74

Allgemeine Bibliotheken der GGG Basel www.abg.ch
Kornhausbibliotheken Bern www.kornhausbibliotheken.ch
Bibliotheksverband Luzern www.bvl.ch
Winterthurer Bibliotheken www.bibliotheken.winterthur.ch
Pestalozzi-Bibliothek Zürich www.pbz.ch

16.12.09

 

Erfolgreich integriert dank Bilderbüchern und Geschichten

Das Leseförderungsprojekt „Schenk mir eine Geschichte“ (Family Literacy) des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM setzt sich für eine bessere Integration durch sprachliche Bildung ein. Eltern mit Migrationshintergrund werden darin unterstützt, ihre Klein- und Vorschulkinder mit Bilderbüchern, Geschichten, Versen und Liedern in ihrer Familiensprache zu fördern. Damit wird eine wichtige Grundlage für den Erwerb der deutschen Sprache geschaffen.

Seit der PISA-Studie wissen wir, dass die Lesekompetenz von Schulabgänger/innen stark von der sozialen Herkunft und dem Berufsstatus der Eltern abhängt. Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund sind dabei doppelt benachteiligt: Sie müssen Deutsch als Zweitsprache lernen, und sie erhalten oft wenig schulische Unterstützung durch das Elternhaus. Hier setzt das Leseförderungsprojekt „Schenk mir eine Geschichte“ (Family Literacy) des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM ein. Studien haben gezeigt, dass die Lust an der Sprache, regelmässiges Vorlesen von Bilderbüchern zu Hause und frühe spielerische Erfahrungen mit Schrift den Leselernprozess in der Schule wesentlich erleichtern. Solche Grundprägungen sind bei nicht-deutschsprachigen Kindern insbesondere auch in der Erstsprache notwendig, damit der Erwerb der zweiten Sprache Deutsch gut gelingt.

Die Eltern sind in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder die Hauptverantwortlichen für deren Sprach- und Leseentwicklung. Deshalb fördert das Projekt „Schenk mir eine Geschichte“ (Family Literacy) Lesegelegenheiten für die ganze Familie. Die Eltern werden darin unterstützt und befähigt, ihre Kinder selbst zu fördern – mit Versen, Geschichten, Bilderbüchern und sprach- und lesefördernden Spielen. Bücher sollen ein selbstverständlicher Bestandteil des Familienlebens werden. Durch Bibliotheksbesuche wird den Familien deshalb auch Zugang zu Büchern in ihrer Muttersprache und in Deutsch vermittelt.

Leseanimationen auf Tamil in der PBZ Bibliothek Hardau

Die Veranstaltungen, die im Rahmen von „Schenk mir eine Geschichte“ stattfinden, werden von interkulturellen Vermittlerinnen in öffentlich zugänglichen Quartiertreffs und Bibliotheken angeboten. Zusätzlich führen die Vermittlerinnen Hausbesuche durch, um durch persönlichen Kontakt Mütter für die Teilnahme an den Leseanimationen zu gewinnen.

Am Samstag, 24.10. 09 startet die  Pestalozzi-Bibliothek Hardau mit 12 Animationen in Tamil, jeweils am Samstag von 14.30 bis 16 Uhr (genaue Daten). Geplant sind weitere Animationen in anderen Sprachen.

Nähere Auskünfte, Informationen und Bildmaterial:

Therese Salzmann
Mitarbeiterin Leseförderung SIKJM
Projektleiterin „Schenk mir eine Geschichte“
(Family Literacy)
Telefon 043 268 39 03
therese.salzmann@sikjm.ch

Suela Jorgaqi 
PBZ Hardau
Norastr. 20 
8004 Zürich
Telefon 043 311 28 40
suela.jorgaqi@pbz.ch

24.10.09

Buchstart

Buchstart Schweiz wünscht allen Kindern dieses Landes
den bestmöglichen Start in ihr Leben!

Buchstart ist ein gesamtschweizerisches Projekt zur Frühsprachförderung und zur ersten Begegnung von Kleinkindern mit Büchern. Kinder, die von Anfang an mit Büchern aufwachsen, sind im Vorteil. Sie erfahren schon früh, wie viel Spass in Bildern und Büchern steckt, und haben ihr Leben lang Freude am Lesen und Lernen. Mit einem Buchgeschenk will Buchstart Eltern dazu anregen, mit ihrem Baby aktiv zu kommunizieren und es ab ungefähr sechs Monaten mit Bilderbüchern vertraut zu machen. Bilderbücher sind nicht nur eine grosse Hilfe beim Spracherwerb, sie fördern auch die Gesprächskultur innerhalb der Familie.

Die PBZ bietet Eltern mit ihren Kleinkindern seit jeher ein vielfältiges Medienangebot an. Sie finden Pappbilderbücher, Sachbilderbücher, Bücher mit Kinderreimen und Kinderlieder sowie Elternratgeber in allen sechzehn Bibliotheken der PBZ.  

Die PBZ startet ab Oktober 2009 mit dem Buchstart-Projekt: zum einen werden gegen das Einlösen eines Bons gratis ein Buchgeschenk inklusiv Bibliothekskarte für das Kind sowie eine gratis Monatskarte für einen Elternteil abgegeben. Zum andern werden ab Winter 2009 regelmässig Veranstaltungen für Kleinkinder und ihre Eltern angeboten: "Ryte ryte Rössli" ist für Kinder zwischen 9-24 Monaten und "Geschichtenzeit" für 2-3-jährige Kinder. Die Animatorinnen werden die Eltern anregen, wie mit Bildern, Fingerspielen, Versen, Liedern und Geschichten die Sprachentwicklung des Kindes positiv und lustvoll beeinflusst werden kann. (kv)

30.9.09

Eröffnung der PBZ-Bibliothek Hardau

An der Norastrasse 20, beim Albisriederplatz, wurde das neue Oberstufenschulhaus Albisriederplatz mitten im geplanten neuen Stadtpark gebaut. Für die Planung und Ausführung war das Architekturbüro Studer Simeon Bettler verantwortlich.

In diesem Neubau entstand auch die neue PBZ-Bibliothek Hardau. In ihrer Funktion wird sie die Aufgaben einer Schul- und Quartierbibliothek sowie einer interkulturellen Bibliothek wahrnehmen.

Die neue Bibliothek Hardau ist, wie alle Bibliotheken der PBZ, öffentlich zugänglich. Als Schulbibliothek richtet sie sich natürlich primär an die Schülerinnen, Schüler und an die Lehrpersonen im neuen Oberstufenschulhaus, aber auch des Primarschulhauses Hardau sowie des Berufsschulhauses. Als interkulturelle Bibliothek soll die Bevölkerung der umliegenden Wohnquartiere mit nicht-schweizerischer Erstsprache angesprochen werden, als Quartierbibliothek richtet sich die PBZ-Bibliothek generell an alle Quartierbewohnerinnen und -bewohner in der Hardau.

Die PBZ-Bibliothek Hardau bietet an: Romane und Sachbücher aus allen Bereichen für Gross und Klein (inkl. aller aktuellen Bestseller) sowie Comics, internationale Zeitungen und Zeitschriften in mehreren Sprachen, aber auch Stadtpläne und Landkarten, Sprachkurse, Hörbücher, CDs aller Musikgattungen, DVDs (Spiel- und Dokumentarfilme) und Lernmedien. Ausserdem gibt es eine Leselounge und Arbeitsplätze sowie Internetstationen.  

Die sieben Mitarbeitenden der Bibliothek haben grösstenteils selbst einen Migrationshintergrund, so dass sie kompetent und differenziert auf die Anliegen der Besucherinnen und Besucher aus den verschiedenen kulturellen Umfeldern eingehen können.

grösseres Bild 

Am 22. August, zum Tag der offenen Tür, waren alle herzlich zu einem Besuch der PBZ-Bibliothek Hardau eingeladen - ein vielfältiges, multikulturelles Programm mit verschiedenen Führungen sollte einen Eindruck von der neuen Bibliothek vermitteln. Am 24. August 2009 fand die offizielle Eröffnung des Schulhauses und der Bibliothek mit einem Medienrundgang statt.

In der Bibliothek sind neben deutsch-, englisch- und französischsprachigen Büchern und Nonbooks, auch Medien in den Sprachen Albanisch, Kroatisch, Portugiesisch, Serbisch, Spanisch, Tamil und Türkisch zu finden. Die fremdsprachigen Medien machen rund einen Drittel des Angebotes aus. Zielbestand sind rund 26'000 Medien, welche auf einer Fläche von 581 m2 auf zwei Stockwerken angeboten werden. Bei der Eröffnung am 18.8.2009 stehen 13'000 Bücher und Nonbooks für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Verfügung.

In der neuen Bibliothek gibt es drei Stationen mit dem elektronischen Katalog (Webpac) sowie drei Internetstationen; sie ist mit RFID (Selbstverbuchungssystem) ausgerüstet.

24.8.09 JS

 

Facts & Figures zur PBZ-Bibliothek Hardau im Oberstufenschulhaus Albisriederplatz

Die PBZ-Bibliothek Hardau ist eine Schul- und Quartierbibliothek sowie eine interkulturelle Bibliothek. Neben dem üblichen Medienangebot in Deutsch, Englisch und Französisch werden auch Bücher und Nonbooks in den Sprachen Albanisch, Kroatisch, Portugiesisch, Serbisch, Spanisch, Tamil und Türkisch angeboten. Spezielle (inter)kulturelle Programme und Veranstaltungen sind vorgesehen.

Bibliothek:   581 m2 Nettonutzfläche
Zielbestand: 26'000 Medien (bei Eröffnung rund die Hälfte (13'000) vorhanden), rund 1/3 davon fremdsprachige Medien
Ausstattung: 3 WebPac, 3 Internetstationen
RFID (Selbstverbuchung)
Mitarbeitende: 400 Stellenprozente, 7 Personen
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag
Samstag
26 h /Woche
14-19 Uhr
10 - 16 Uhr

Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich ist die öffentliche Stadtbibliothek von Zürich, wobei die neue PBZ-Bibliothek Hardau der 16. Standort der PBZ ist. Alle eingeschriebenen Besucherinnen und Besucher dieser Bibliothek können somit das gesamte Angebot aller PBZ-Bibliotheken in der Stadt Zürich nutzen.

24.8.09 JS

 

Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) muss den internationalen Vergleich nicht scheuen

Deutscher Bibliotheksverband publiziert die Ergebnisse des BIX-Bibliotheksindex 2009: die PBZ auf dem ausgezeichneten 5. Platz

Was gehört zu einer guten Bibliothek? Tagesaktuelle Medien, großzügige Öffnungszeiten - auf jeden Fall sowie eine anregende Atmosphäre zum Lernen, Arbeiten und Entdecken! Ebenso wichtig ist aber eine Bibliotheksleitung, die nach Möglichkeiten der Qualitätssteigerung sucht und Managementinstrumente, wie z.B. Benchmarking, hierbei einsetzt. Dafür gibt es seit 10 Jahren den Bibliotheksindex BIX, einen Kennzahlenvergleich für Bibliotheken im deutschsprachigen Raum. Bereits zum 2. Mal nahm die PBZ 2009 am BIX teil. Insgesamt beteiligten sich knapp 260 Bibliotheken in acht Kategorien an dem Vergleich, der vom Deutschen Bibliotheksverband durchgeführt wird.

Das Ergebnis: Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich belegte in diesem Jahr in ihrer Kategorie den ausgezeichneten 5. Rang (nach dem 9. Rang im Jahr 2008) und liegt damit im oberen Viertel (insgesamt 27 Bibliotheken). Bundesweit lag in der Größenklasse der Städte über 100'000 EW in diesem Jahr die Stadtbibliothek Reutlingen an der Spitze, gefolgt von den Bibliotheken Dresden, Chemnitz und Göttingen.

Jede Bibliothek, die am BIX teilnimmt, bekommt für ihre Leistungen Punkte in vier „Dimensionen“: Angebote, Nutzung, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsorientierung. Aus den 17 BIX-Indikatoren ergibt sich ein differenziertes Bild der teilnehmenden Bibliotheken.

Zum guten 5. Gesamtrang der PBZ trugen folgende Punkte massgeblich bei:

  • belegt im Bereich "Entwicklung" den 1. Platz (wie bereits im Vorjahr)
  • belegt im Bereich "Kundenorientierung" den 5. Platz
  • verzeichnet bei der Erneuerungsquote einen Spitzenplatz
  • konnte nach verschiedenen Umbauten Besucherzahlen in Rekordhöhe erreichen

Durch den Leistungsvergleich lernt eine Bibliothek, ihre Stärken und Schwächen besser einzuschätzen, und bekommt Anregungen für weitere Qualitätssteigerungen. Der Vergleich zeigt aber auch, wo Ressourcen zu knapp bemessen sind oder wichtige Rahmenbedingungen nicht stimmen.

BIX - der Bibliotheksindex
wurde 1999 erstmalig von der Bertelsmann Stiftung mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) durchgeführt und erscheint seither jährlich. 2005 übernahmen der dbv und das Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz) den BIX im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB), dem Netzwerk für überregionale Bibliotheksaufgaben. Unterstützt wird der BIX von der Bertelsmann Stiftung, der Hochschule der Medien Stuttgart, infas Institut für Sozialforschung und der Zeitschrift B.I.T.-Online.

Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2009 finden Sie ab 07.07.09 unter www.bix-bibliotheksindex.de

Kontakt: Pestalozzi-Bibliothek Zürich, Kristina Villiger, kristina.villiger@pbz.ch

7.7.09

Millionen Besuche in den Schweizer Volksbibliotheken

Öffentliche Bibliotheken gehören zu den best besuchten Kulturinstitutionen der Schweiz. Dies bestätigt nun auch das Bundesamt für Statistik.

Kaum eine Kulturinstitution wird so häufig aufgesucht wie die Bibliotheken. In seiner neusten Erhebung hat das Bundesamt für Statistik das Kulturverhalten der Schweizer Bevölkerung untersucht und ermittelt, wie oft Herr und Frau Schweizer zum Beispiel ins Theater, an Konzerte oder eben in die Bibliothek gehen. Rund 20 Prozent der Bevölkerung sucht in der Freizeit mehr als 6 Mal im Jahr eine Bibliothek auf. Nur gerade die Zahlen der Kinobesuche bewegen sich auf einem vergleichbaren Niveau. Die Bibliotheken werden zusätzlich von rund 10 Prozent der Bevölkerung zu Ausbildungszwecken oder aus beruflichen Gründen ebenfalls mehr als 6 Mal aufgesucht. In seiner Medienmitteilung schreibt das Bundesamt: "Die Bevölkerung ging den meisten Aktivitäten nur gelegentlich nach (1- bis 6-mal im Jahr). Eine Ausnahme bilden die Bibliotheken, die im Durchschnitt regelmässig (7-mal oder mehr) aufgesucht wurden, …"

Bibliotheken sind nicht nur eine Kulturinstitution, sondern ebenso Bildungspartner und Zentren für die ausserschulische Leseförderung. Denn die Lesefähigkeit ist sowohl eine kulturelle Errungenschaft als auch die Basis für sehr viele weitere Kulturaktivitäten.

Die fünf grössten öffentlichen Bibliotheken der Deutschschweiz Basel, Bern, Luzern, Winterthur und Zürich verzeichnen nach eigenen Zählungen 4,5 Millionen Besuche pro Jahr. Sie werden sich dafür einsetzen, der Bevölkerung weiterhin einen optimalen Service anbieten zu können.

Josef Birrer, Leiter Stadtbibliothek Luzern
Christine Eggenberg, Direktorin Kornhausbibliotheken Bern
Klaus Egli, Direktor ABG Basel
Hermann Romer, Direktor Stadtbibliothek Winterthur
Josephine Siegrist, Direktorin Pestalozzi-Bibliothek Zürich PBZ

Weitere Informationen
Anne-Lise Hilty, Kommunikationsverantwortliche ABG Basel, ahilty@abg.ch, 061 264 11 43

29.6.09

Wiedereröffnung der renovierten PBZ-Bibliothek Riesbach am 31. März 2009

Nach dem 30-Jahr Jubiläum des GZ Riesbach im letzten Jahr konnte nun eine Innenrenovation der Räumlichkeiten der PBZ-Bibliothek und eine Erneuerung der Ausstattung u.a. mit RFID-Selbstverbuchungssystem in Angriff genommen und nun auch realisiert werden.

Nach nur einwöchiger Schliesszeit wird die Bibliothek am Dienstag, 31.3.2009 mit neuer Innenausstattung wieder eröffnet. Alle der rund 22'000 Medien wurden zwischenzeitlich mit Labeln versehen, so dass die Kundinnen und Kunden die Bücher, CD's und DVD's nun selber ausleihen können. Dies ermöglicht es der Leiterin Danielle Eichenberger und ihrem Team, noch besser auf die Anliegen und Fragen der rund 52'000 jährlichen Besucherinnen und Besucher der Bibliothek Riesbach eingehen zu können.

Mit einer neu gestalteten Kinderecke und übersichtlichen Medientrögen wird die Bibliothek für Kinder und Jugendliche jetzt noch attraktiver. Letztes Jahr besuchten u.a. 134 Schulklassen die Filiale Riesbach. Dazu trägt sicherlich auch der grosse Bestand von über 6'600 Kinder- und Jugendbüchern (Belletristik und Sachbücher) sowie rund 1'200 Nonbooks für Kinder und Jugendliche (DVD, CD-ROM und CD) bei.

Für Erwachsene wurde eine zum Verweilen einladende Leseecke geschaffen, damit sich die verschiedenen Besucherinnen und Besucher nach wie vor in der PBZ wohl fühlen. Dank einiger Neuerungen in der Präsentation der Medien finden sie noch schneller, was sie suchen. Überzeugen Sie sich doch bei einem Besuch gleich selbst von der neuen Erscheinung.

31.3.2009/Josephine Siegrist

Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) mit über 1 Mio. Besucherinnen und Besucher im 2008

Im Jahr 2008 besuchten gemäss einer ersten Übersicht insgesamt 1'044'555 Personen eine der 15 Pestalozzi-Bibliotheken in Zürich. Das sind rund 71'000 Besuche mehr als im Vorjahr (973'442 Besucher im 2007). Dies entspricht einem Zuwachs von 7.3%. Auch die Zahl der Ausleihen stieg um fast 12% von 2'393'470 im 2007 auf 2'670'903 im Jahr 2008. Das heisst, dass nicht nur mehr Benutzerinnen und Benutzer die PBZ besuchten, sondern dass diese auch mehr Medien ausliehen.

  2007 2008 Veränderung
PBZ total      
BesucherInnen 973'442 1'044'555 + 7.3 %
Ausleihen 2'393'400 2'670'903 + 11.6 %

Dass sich Investitionen in Bibliotheken lohnen, zeigt sich in diesen hohen Nutzungszahlen. Insbesondere die Bibliotheken Altstadt und Sihlcity, die renoviert, beziehungsweise neu gebaut wurden, haben überdurchschnittlich zum Wachstum der PBZ beigetragen. Aber auch die ebenfalls kürzlich erweiterten und renovierten Standorte Altstetten, Aussersihl und Schwamendingen haben zur Attraktivitätssteigerung der Pestalozzi-Bibliothek Zürich ihren Beitrag geleistet.

  2007 2008
Altstadt    
BesucherInnen 210'305 267'881
Ausleihen 446'383 584'355
     
Sihlcity    
BesucherInnen 79'893 109'481
Ausleihen 175'807 244'091

Die erfreuliche Frequenzsteigerung hat die eingeschlagene Richtung der PBZ einmal mehr bestätigt. Auch in Zukunft wird die PBZ die Standorte der verschiedenen Bibliotheken nach Möglichkeit an verkehrsgünstiger und mit ÖV gut erreichbarer Lage stärken, die Räumlichkeiten für einen angenehmen Aufenthalt gestalten und ein aktuelles und breites Angebot von Büchern und anderen Medien anbieten.

Wie auch die Zahlen von 2008 zeigen, ist diese Strategie erfolgreich umgesetzt worden. Die konsequente Umsetzung und der Einsatz neuer Technologien (z.B. Selbstverbuchung) hat dazu geführt, dass eine weitere Steigerung der Frequenzen überhaupt möglich war und auch bewältigt werden konnte.

27.1.2009/JS

Generalversammlung der Pestalozzigesellschaft in Zürich

Gestern Dienstagabend fand in der PBZ Altstadt die diesjährige GV der Pestalozzigesellschaft in Zürich statt. Im Beisein von Stadtrat Gerold Lauber wurde den über 50 Anwesenden der Jahresbericht und die Jahresrechnung 2007 vorgestellt und erläutert, die mit einem Überschuss von CHF 37'000.- abschliesst. Insgesamt kann die Pestalozzi-Bibliothek Zürich auf ein erfolgreiches Jahr mit zwei Bibliotheksumbauten (Altstetten und Altstadt), einem Neubau (Sihlcity) sowie insgesamt über 5 Prozent mehr Besucherinnen und Besuchern und Ausleihen zurückblicken.

Mit grossem Mehr wurden anschliessend Bericht und Rechnung 2007 angenommen und dem Vorstand Entlastung erteilt. Für die aus dem Vorstand austretenden Mitglieder Alfred Alig, Stefan Hüsler, Dr. Hermann Köstler, Rolf Krämer und Brigitte Schnyder wurden Prof. Dr. Susanna Bliggenstorfer, Danielle Eichenberger, Nicole Graf und Dr. Ueli Nagel grossmehrheitlich neu gewählt. Ebenso erfolgte eine Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder und der Präsidentin sowie der Revisionsstelle.

Anschliessend nahmen die Präsidentin Rosemarie Berthoud und die Direktorin Dr. Josephine Siegrist Stellung zum zusätzlich eingebrachten Traktandum der zukünftigen Gewichtung von Quartierbibliotheken in der PBZ. Sie verwiesen darauf, dass Gespräche am runden Tisch bezüglich der Schul- und Kinderbibliothek Heuried stattgefunden haben und auf gutem Wege dahingehend sind, dass diese weitergeführt wird. Ferner wurde zwischenzeitlich ein Postulat und eine Motion beim Gemeinderat eingereicht, welche die Arbeit der PBZ würdigt und zusätzliche Mittel für Quartier- und Familienbibliotheken fordert. Seitens der PBZ wurde erklärt, dass bei zukünftigen Änderungen im Filialnetz der PBZ (15 Bibliotheken in der Stadt Zürich) die Beteiligten rechtzeitig informiert und involviert werden, damit es zu einer guten Lösung für alle kommen kann.

Abschliessend wies die Präsidentin darauf hin, dass auch in den nächsten zwei Jahren erneut viel Arbeit auf die PBZ zukommen wird, dies betrifft einerseits die Renovation und Erweiterung der Bibliothek in Oerlikon und anderseits die Neueröffnung der Integrationsbibliothek Hardau.

Abgerundet wurde der Abend durch die spannende Krimilesung von Sabina Altermatt, die aus ihrem neuen Buch Alpenrauschen vorlas.

11.7.2008

Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) im Schwimmbad

Für dieses eine Mal können Sie Ihr Buch zu Hause lassen!
Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich hat auch 2008 mit Sommerlektüre vorgesorgt. In den folgenden zehn Schwimm-, Fluss- und Seebädern der Stadt Zürich steht während der Badesaison in einem Bücherschrank der PBZ Lesestoff gratis zu Ihrer Verfügung: 

Allenmoos
Auhof
Au-Höngg
Heuried
Letzigraben
Mythenquai
Oberer Letten
Seebach
Tiefenbrunnen
Wollishofen

In den Bücherschränken findet man Comics, Bilderbücher, belletristische Romane, Zeitschriften und andere Unterhaltungsliteratur für Erwachsene und Kinder.

Die Handhabung ist unkompliziert. Die Lektüre darf einfach ausgeliehen werden und kommt nach Gebrauch in den Bücherschrank zurück. Natürlich kann sie auch nach Hause mitgenommen und erst in ein paar Tagen wieder zurückgebracht werden.

Die PBZ-Bücherschränke sind jeweils beim Eingang der Badi aufgestellt. Sie werden durch Mitarbeitende der PBZ betreut und nach Bedarf wieder aufgefüllt.

 

Sommerferien 2008

Auch während der Schulferien vom 14. Juli bis 22. August 2008 sind die Bibliotheken der PBZ für Sie da. Allerdings gelten teilweise reduzierte Öffnungszeiten. Diese können auf der Homepage der PBZ abgerufen werden. www.pbz.ch

13.5.2008kv

Rücktritt von Christian Relly, Direktor der Pestalozzi-Bibliothek Zürich von 1979 bis 2008

Per Ende Februar 2008 tritt Christian Relly altershalber zurück. Er leitete während 28 Jahren die Geschicke der Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ).

Als Christian Relly am 1. November 1979 sein Amt als Direktor der PBZ antrat, fand er einen etwas verschlafenen, etwas verstaubten, jedoch von Insidern schon damals sehr geschätzten Betrieb vor. Die PBZ versteht sich und verstand sich schon damals als Teil des bibliothekarischen Angebots in Zürich und dabei als jene Bibliothek, die die bibliothekarische Grundversorgung sicherstellt und durch ein Netz publikumsnaher Bibliotheken erste Anlaufstelle für bibliothekarische Fragen und Bedürfnisse, insbesondere für Kinder und Jugendliche ist und die der gesamten Bevölkerung den Zugang zu Büchern und weiteren Medien zur Information, Aus- und Weiterbildung, Kulturpflege, Freizeitgestaltung und Unterhaltung ermöglicht. (Zitiert aus dem Kontrakt zwischen Stadt Zürich und PBZ)

Während seiner Amtszeit wurde aus der traditionellen "Volksbibliothek" ein moderner Dienstleistungsbetrieb mit ausgezeichnetem Angebot, der täglich von Tausenden von Zürcherinnen und Zürchern besucht und genutzt wird. Eine der wichtigen Messgrössen im Bibliothekswesen (und die einzige, die schon jahrelang erhoben wird) ist die Zahl der Ausleihen. Waren es im Jahr 1979 noch 955'417 Ausleihen, so stieg diese Zahl seither kontinuierlich an und erreichte im vergangenen Jahr die Rekordhöhe von 2'393'470. Diese Zahlen beweisen, dass die PBZ ein attraktiver und intensiv genutzter Betrieb ist und dass die Zürcher Bevölkerung durchaus davon Gebrauch macht, und zwar mit steigender Tendenz. Im Vordergrund der Nutzung stehen dabei eindeutig immer noch die Bücher, Bücher für Weiterbildung, für Information, für Ferien und Hobby, Ratgeber für alle Lebenslagen, daneben spielen jedoch auch DVD (für Information und Unterhaltung), Musik-CD (aus allen Stilrichtungen), Sprachkurse und andere Selbstlernprogramme, Zeitungen, Zeitschriften, Karten und Musiknoten eine wichtige Rolle. Diese 2,5 mal grösseren Frequenzen werden nota bene mit dem gleichen oder vielmehr mit leicht reduziertem Personalbestand bewältigt. Dies ist möglich, weil die Betriebsabläufe optimiert wurden, weil modernste Technik im Einsatz ist und nicht zuletzt dank überaus fähigen und motivierten Mitarbeitenden.

Erst in den letzten Jahren hat sich die PBZ auch äusserlich entwickelt, was dringend nötig war. Zuvor waren bauliche Veränderungen aus Kostengründen und mangels geeigneter Objekte kaum möglich. Seit ein paar Jahren hat sich nun viel getan, nicht zuletzt weil die Verantwortlichen in der Stadt Zürich, von der der Grossteil der Mittel kommt, erkannt haben, dass die Öffentliche Bibliothek ein wichtiger Faktor im Kultur- und Bildungsangebot des Gemeinwesens ist und nicht unerheblich zur Lebensqualität beiträgt. So entstanden denn in den letzten Jahren attraktive und leistungsfähige neue Bibliotheken in Aussersihl, Schwamendingen, Leimbach, Altstetten und Sihlcity. Und im vergangenen Herbst konnte Christian Relly, gewissermassen als krönender Abschluss seiner Zeit bei der PBZ, den erneuerten und vergrösserten Hauptsitz, die Bibliothek Altstadt, dem Betrieb übergeben, für die er während Jahren gekämpft hatte.

Der scheidende PBZ-Direktor war auch auf nationaler und internationaler Ebene engagiert u.a. als langjähriger Präsident des Schweiz. Verbands der Öffentlichen Bibliotheken, und er pflegte Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus Stadtbibliotheken in aller Welt, wodurch er auch immer über aktuelle Strömungen und Tendenzen informiert war. Das Beste davon, versuchte er jeweils auch in "seiner" PBZ zu realisieren. Seiner Nachfolgerin, Josephine Siegrist, hinterlässt er eine moderne, publikumsfreundliche Bibliothek, die sich auch in den nächsten Jahren weiter entwickeln und den kommenden Herausforderungen stellen wird.

Kontakt:
Kristina Villiger, PR-Verantwortliche: kristina.villiger@pbz.ch, Tel. 044 204 96 74
Christian Relly, christian.relly@pbz.ch, Tel. 044 204 96 96,
(ab 1.3.2008: c.relly@bluewin.ch, Tel. 044 312 38 75)

Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) ist nach wie vor im Trend

Im Jahr 2007 besuchten gemäss einer ersten Übersicht insgesamt 973'442 Personen eine der 15 Pestalozzi-Bibliotheken in Zürich. Das sind rund 50'000 Besuche mehr als im Vorjahr (923'044 Besucher im 2006) und auch die Zahl der Ausleihen stieg um gut 5% von 2'271'300 im 2006 auf 2'393'470 im Jahr 2007.

Diese erfreuliche Entwicklung ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass mit der Renovation der Bibliotheken in Altstetten und in der Altstadt eine deutliche Verbesserung des Platz- und Medienangebotes möglich wurde.

Besonders herausgehoben werden muss die höchst positive Entwicklung der Besucher- und Ausleihzahlen der neuen Bibliothek in Sihlcity, in der die vormaligen, kleineren Bibliotheken von Heuried und Enge aufgegangen sind.

An diesem neuen Standort an verkehrsgünstiger und mit ÖV erreichbarer Lage konnten die Besucher- und Ausleihzahlen fast verdoppelt werden, wozu auch das verbreiterte Angebot von Büchern und anderen Medien sowie die verlängerten Öffnungszeiten beigetragen haben. Die Entwicklung ist umso erfreulicher, bestätigt sie doch eindrücklich den von der PBZ eingeschlagenen Weg, der Bevölkerung grössere Bibliotheken an gut erreichbaren Standorten, mit einem breiten Angebot, zugänglich zu machen.

Zahlen Bibliothek Sihlcity (vormals Enge & Heuried) - Eröffnung 7.7.07

    2006
 
2007
 
Zunahme
 
Ausleihen Juli 8'879 20'883 12'004
  Okt. 12'015 20'748 8'733
  Dez. 11'490 17'522 6'032
 
Juli-Dez.

67'519

117'447

49'928
 
 
     
Besucher Juli 3'454 9'129 5'675
  Okt. 5'065 10'141 5'076
  Dez. 4'688 8'569 3'881
 
Juli-Dez.

27'993

55'576

27'583

23.1.2008/JS

Bibliothek Altstadt
das neue Flaggschiff der Pestalozzi-Bibliothek Zürich

Nach zweijährigem Umbau bei fast unterbruchslosem Betrieb kann am Samstag, 29. September 2007, die Hauptbibliothek der PBZ in Betrieb genommen werden. Das Innere ist vollständig erneuert. Die Qualitäten des Gebäudes von 1932 kommen besser als je zur Geltung. Dank zwei zusätzlichen Geschossen steht dem Publikum die doppelte Fläche zur Verfügung. Das Angebot ist um einen Jugendbereich sowie um Artikel für Leute, die selbst Musik machen, erweitert. Eine besondere Attraktion bildet die Leseterrasse im ruhigen Hinterhof.

Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) erfüllt in Zürich die Funktion der öffentlichen Stadtbibliothek. Dass Bibliotheken zum selbstverständlichen Angebot eines Gemeinwesens gehören und einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität einer Stadt und zur Lebensqualität ihrer Bevölkerung leisten, dass sie zudem einen wesentlichen Faktor in der Bildungslandschaft darstellen, wird heute von kaum jemand bestritten. Die Frequenzzahlen der PBZ zeigen seit Jahren nach oben (mit einem geringen Einbruch 2006, was aber auf die verschiedenen Umbauten zurückgeführt werden kann). Wer noch die Vorstellungen verstaubt, miefig, unzeitgemäss mit dem Begriff Bibliothek verbindet, der wird in der neuen Bibliothek Altstadt endgültig eines Besseren belehrt (genauso wie in den kürzlich umgebauten PBZ-Bibliotheken Altstetten, Aussersihl, Leimbach, Schwamendingen und Sihlcity).

Von aussen bemerkt man kaum eine Veränderung an dem markanten Gebäude an der Zähringerstrasse 17 im Niederdorf. Die Fassade sieht aus wie vorher, aber anders als bis vor zwei Jahren sind die grossen Fenster nun auch im Erdgeschoss hell erleuchtet. Dort wo früher lediglich etwa einmal im Monat eine Gant stattfand, befindet sich jetzt der Eingangs- und Verbuchungsbereich. Denn Erd- und Untergeschoss gehören nun ebenfalls zur Bibliothek; damit steht dem Publikum gegenüber vorher ungefähr die doppelte Fläche zur Verfügung.

Umbau bei laufendem Betrieb

Sowohl die Benutzerinnen und Benutzer als auch das Personal der Bibliothek hatten in den letzten beiden Jahren einiges an Umtrieben, Lärm und Schmutz in Kauf zu nehmen. Der Umbau war bei laufendem Betrieb erfolgt. Ein Provisorium in geeigneter (zentraler) Lage konnte nicht gefunden werden. Deshalb ging man beim Ausbau schichtweise vor: Zunächst

Untergeschoss und Erdgeschoss. Als die Bauarbeiter dort fertig waren, wurde die Bibliothek provisorisch in diesen beiden Stockwerken eingerichtet. Das Personal rückte im 1. und 2. Stock zusammen. Nun begann der Ausbau der 3. und 4. Etage. Dann wurde der Personalbereich dorthin verlegt, und als letzte Etappe waren noch der 1. und 2. Stock umzubauen. Abgesehen von zwei kurzen Umzugsperioden, von denen die zweite morgen zu Ende geht, war die Bibliothek - wenn auch in etwas reduziertem Umfang - ständig benutzbar.

Vier Stockwerke für das Publikum, dazu eine Leseterrasse

Die Auflagen von Feuerpolizei und Denkmalpflege schränkten zwar die Gestaltungsfreiheit in der Raumaufteilung ein, dennoch kann die Realisierung als sehr gelungen bezeichnet werden: Im Eingangsgeschoss finden sich Aktualitäten aus allen Gebieten, Bildschirme für Katalog- und Internetrecherchen sowie die Rückgabe- und Einschreibeschalter. Die Ausleihverbuchung geschieht an Verbuchungsautomaten. Im Untergeschoss, das durch zwei grosse Fenster mit Tageslicht versorgt wird, findet man eine riesige Auswahl an DVDs, einen Bereich für Kinder und Eltern sowie die Musikabteilung. Hier stehen neu neben CDs aller Musikrichtungen auch vielerlei Musikalien für das eigene Musizieren zur Verfügung: Songbooks, Mitspiel-CDs, Taschenpartituren. Ebenfalls im Untergeschoss befindet sich die neu eingerichtete Abteilung "Young People", deren Bestand in Zusammenarbeit mit 15- bis 18jährigen jungen Leuten aufgebaut wurde.

Der erste Stock ist das Herzstück des Hauses und kommt nun als "Piano Nobile" dank der Entfernung von Zwischenwänden viel besser zur Geltung als zuvor. Besondere Beachtung verdient der zentrale Alkoven, wo durch die erneuerten Glasbausteine ein sanftes Licht einfällt. In diesem Geschoss sind die Sachbücher untergebracht, ausserdem stehen an den Fenstern viele Arbeitsplätze zur Verfügung.

Im 2. Stock steht auf der einen Seite die Belletristik, auf der andern Seite findet sich das Angebot des ehemaligen Lesesaals: eine grosse Auswahl an in- und ausländischen Tageszeitungen sowie Zeitschriften. Hier stehen auch die Getränkeautomaten, und als besondere Attraktion bietet sich bei schönem Wetter eine Leseterrasse an.

In den obersten beiden Geschossen befinden sich die internen Räume: Sitzungszimmer und Arbeitsplätze des Personals, wozu auch die Hausbuchbinderei gehört.

Eröffnungsfest am Samstag, 29. September

Am Samstag, 29. September, punkt 10 Uhr, wird Stadtrat Gerold Lauber, Vorsteher Schul- und Sportdepartement, das Band durchschneiden und die Bibliothek der Zürcher Bevölke-rung übergeben. Die Bibliothek ist dann geöffnet bis 16 Uhr. Vielerlei Angebote (Theater, Lesung, Tanz, Führungen, Geschichten) erwarten ein zahlreiches Publikum jeden Alters. Den Kindern wird ein von Claudia de Weck gestaltetes "Daumenkino" überreicht.

Ab Montag, 1. Oktober, ist Normalbetrieb mit den Öffnungszeiten wie bisher: Montag bis Freitag: 10 bis 19 Uhr, Samstag: 10 bis 16 Uhr. Im Durchschnitt werden über tausend Besucherinnen und Besucher pro Tag in der neuen Bibliothek Altstadt erwartet.

Um- und Ausbaukosten von 6,8 Millionen Franken

Die Gesamtkosten des Umbaus wurden mit 6,8 Mio. Franken budgetiert, die zum grössten Teil als gebundene Ausgaben von der Stadt als Eigentümerin der Liegenschaft getragen werden. Die PBZ hat 790'000 Franken beizusteuern. Dazu kommen 120'000 Franken für den Bestandesausbau im Hinblick auf die steigende Nutzung, die ebenfalls von der PBZ aufzubringen sind. Die PBZ verfügt nicht über die nötigen Eigenmittel. Sie fand jedoch Unterstützung beim Kanton (Lotteriefonds), bei der Genossenschaft zum Baugarten, bei der Schwyzer-Winiker-Stiftung und bei der Zürcher Kantonalbank. Trotz einiger unerwarteter Schwierigkeiten, wie sie bei Umbauten nicht selten sind, konnte der Kostenvoranschlag eingehalten werden.

Pestalozzi-Bibliothek Zürich

Christian Relly, Direktor

Zürich, 27. September 2007

Anhang 1: Geschichte
Anhang 2: Facts and Figures


(Foto Theodor Stalder)


(Foto Theodor Stalder)


Geschichte

Im Jahre 1932 wurde das markante Gebäude an der Zähringerstrasse 17, mitten im Nie-derdorf, eröffnet. Gebaut wurde es von der Stadt nach den Plänen des damaligen Stadt-baumeisters Hermann Herter für die Bedürfnisse der "Öffentlichen Bibliothek der Pesta-lozzigesellschaft", wie sie damals hiess. Der Bibliothek wurden jedoch nur die Oberge-schosse zur Verfügung gestellt; Erd- und Untergeschoss dienten als Gantlokal inkl. Lager-räume sowie als Magazin für die Feuerwehr.

Mit dem Aufschwung des Bibliothekswesens und vor allem mit der Einführung des Freihand-betriebs in den fünfziger Jahren wurden die Räumlichkeiten der Bibliothek zu eng. Damals begannen die Bemühungen zur Verbesserung der Situation, das heisst zur Suche nach zusätzlichen Räumen, denen aber während Jahrzehnten kein Erfolg beschieden war. Das Bibliotheksnetz der PBZ wurde zwar ausgebaut, die Frequenzen nahmen stetig zu, die öf-fentliche Bibliothek spielte mehr und mehr eine wichtige Rolle im Alltag vieler Zürcherinnen und Zürcher. In den letzten Jahren entstanden Quartierbibliotheken, die sich durchaus sehen lassen dürfen; die jüngsten Beispiele sind jene von Altstetten, Aussersihl, Leimbach, Schwamendingen und Sihlcity. Die Hauptstelle an der Zähringerstrasse jedoch fristete weiter ihr äusserlich tristes Dasein. Alle Bemühungen um Vergrösserung wie auch die Suche nach alternativen Standorten waren erfolglos. Bis endlich im Jahre 2004 die zuständigen Stellen der Stadt ein Einsehen hatten. Das Stadtammannamt, verantwortlich für das Gantlokal, war bereit, auf das Lokal zu verzichten. Gemeinsam mit dem Amt für Hochbauten, der Liegen-schaftenverwaltung, dem Schul- und Sportdepartement und der PBZ entwickelte nun die Planergemeinschaft Andrea Teuwen, Reinhard Nägele, Adrian Twerenbold aus Zürich ein Umbauprojekt für das ganze Gebäude, mit dessen Realisierung im Zentrum von Zürich endlich eine moderne öffentliche Bibliothek entstanden ist.

Facts and Figures

Um- und Ausbau der
Hauptstelle der PBZ > neu: Bibliothek Altstadt der PBZ
Zähringerstrasse 17, 8001 Zürich

Baubeginn

Oktober 2005

Abschluss

Ende September 2007

Fläche

bisher

jetzt

Total

1279 m2

1982 m2

davon Publikumsfläche

689 m2

1397 m2

erwartete Zahl Besucherinnen und Besucher


ca. 1000 pro Tag

Bestand

ca. 75'000 Artikel, davon ca. ¼ Nonbooks (CD, DVD, Hörbücher, CD-ROM, Karten, Sprachkurse)

+ 50 Tageszeitungen

jährliche Erneuerung

ca. 7000 Artikel

Arbeitsplätze für Personal

33

Sitz-, Lese-, Arbeitsplätze für Publikum

ca. 70

Katalog-/Internetzugang für Publikum

11 PC

Selbstverbuchungsgeräte

4

Baukosten

6'800'000 Franken, davon
Stadt Zürich                                  6'010'000
PBZ                                                790'000

Architektur

Planergemeinschaft Andrea Teuwen, Reinhard Nägele, Adrian Twerenbold

Bauingenieur

Bänziger Partner AG

Eigentümerin

Stadt Zürich, Liegenschaftenverwaltung, vertreten durch Amt für Hochbauten

Ry/270907/pr-hs-me

 

Eröffnung Schul- und Kinderbibliothek Heuried (SKB Heuried) 8.9.2007

Die SKB Heuried ist primär Schulbibliothek für das Schulhaus Küngenmatt (Primarschule und Kindergarten). Sie steht ausserdem offen für die Kinder des Quartiers - auch ausserhalb der Schulzeit. Diese Kombination ist neu für Zürich und wird ermöglicht durch den Einsatz von Freiwilligen, die durch den Verein pro Bibliothek Heuried und das GZ Heuried rekrutiert und von der Bibliotheksleiterin geschult werden.

Die SKB Heuried wird im Auftrag des Schul- und Sportdepartements von der Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) geführt, ist aber nicht Bestandteil ihres Bibliotheksnetzes. 

Eckdaten für die Schulbibliothek

6 Klassen Mittelstufe
6 Klassen Unterstufe
5 Klassen Kindergarten

Zielpublikum Kinder: ab Kleinkind bis Ende Primarschule
Angebot Belletristik, Sachbücher, Bilderbücher, Comics, CD, CD-Rom, DVD
Anfangsbestand 3000 Medien: 2/3 Bücher, 1/3 Nonbooks

Inbetriebnahme

11. September 2007

Lokal

 

Im Raum der früheren Bibliothek Heuried der PBZ, der aber in Zukunft teilweise auch noch anders genutzt wird.
Nutzung durch Schule

Jeden Vormittag während der Unterrichtszeiten in Begleitung einer Lehrperson

Nutzung durch Quartier

Di, Mi, Fr: 14.30 bis 17.30

Ferien In den Schulferien generell geschlossen

Leitung

 

Beatrice Vieli, Bibliothekarin SAB, mit einem Pensum von 33%.
Sie ist angestellt bei der PBZ.

Freiwillige

 

Rekrutierung durch den Verein Pro Bibliothek Heuried und durch das GZ. Sie müssen sich für eine bestimmte Mindestdauer verpflichten.
Sie werden von der Bibliotheksleiterin eingeführt und sind danach in der Lage, Aufgaben im Bereich Verbuchung, Rückstellung von Medien sowie Animation zu übernehmen.

Kosten

Initialkosten (Medien, Einrichtung, Material): 100'000
Betriebskosten pro Jahr: 59'000

Diese Beträge werden der PBZ vom SSD zur Verfügung gestellt, damit sie den zusätzlichen Auftrag erfüllen kann. Dazu kommen Raumkosten, welche je zur Hälfte von SD und SSD getragen und direkt mit der Immobilienbewirtschaftung abgerechnet werden.

Provisorium Der Betrieb ist vorerst befristet bis Ende 2008. In etwa einem Jahr müssen die Beteiligten entscheiden, ob und ggf. wie es weiter-gehen soll.

Pestalozzi-Bibliothek Zürich
8.9.2007/Ry

Pestalozzi-Bibliothek Zürich: Neue Direktorin gewählt
29.8.07

Seit November 1979 ist Christian Relly Direktor der Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ). Er hat den Aufschwung dieser bedeutenden Institution im Zürcher Kultur- und Bildungswesen von einer biederen und etwas verschlafenen Volksbibliothek zum modernen Dienstleistungsunternehmen miterlebt und vor allem mitgestaltet. Die Nutzungsfrequenzen stiegen in diesen Jahren kontinuierlich an. Es gibt kaum eine Organisation im Kultur- und Bildungsangebot der Stadt Zürich, die von einem derart grossen Teil der Bevölkerung genutzt wird. Aber erst seit etwa 2003 konnte auch die längst fällige Anpassung der Räumlichkeiten nach und nach realisiert werden. Seither sind die Bibliotheken in Aussersihl, Schwamendingen, Leimbach, Altstetten und vor wenigen Wochen Sihlcity neu eröffnet worden. Als weiterer Meilenstein steht die Wiedereröffnung der um- und ausgebauten Hauptstelle an der Zähringerstrasse Ende September dieses Jahres bevor. Per Ende 2007 zieht sich Christian Relly nun altershalber aus dem aktiven Berufsleben zurück.

Der Vorstand des Trägervereins, in dem auch die Stadt Zürich als Hauptsubventionsgeberin vertreten ist, hat Frau Dr. Josephine Siegrist als Nachfolgerin gewählt. Gestern wurde sie den ca. 90 Mitarbeitenden der PBZ vorgestellt. Josephine Siegrist ist studierte Theologin und hat nach einem Zweitstudium in Ökonomie promoviert. Sie bringt neben Führungserfahrung aus  verschiedenen Institutionen des Bildungsbereiches und von NPOs auch breite Kenntnisse aus dem Kulturbereich mit.

Der Vorstand ist überzeugt, mit Josephine Siegrist eine ausgezeichnete Nachfolgerin gewonnen zu haben, die einerseits die Umsetzung der bisherigen Strategie konsequent fortsetzen wird, anderseits dem Betrieb aufgrund ihrer Kenntnisse und Erfahrungen neue Impulse geben kann. Sie tritt ihr neues Amt am 1. Januar 2008 an.

29.8.2007/Ry

 

Eröffnung der Bibliothek Sihlcity am 7.7.2007

Die "kleinste Grossstadt" hat auch eine Bibliothek

Die Bibliothek ist Teil des urbanen Lebens. Sie gehört zum selbstverständlichen Angebot einer Stadt und steht im Schnittpunkt von Kultur, Bildung und Unterhaltung. Eine Bibliothek in einem Komplex wie Sihlcity ist ein Novum für die Schweiz, in angelsächsischen, skandinavischen und asiatischen Städten dagegen wird sie in einem derartigen Projekt selbstverständlich mit eingeplant. Gemäss der Strategie der PBZ ist es absolut folgerichtig, dass hier eine Bibliothek sein muss: Die Bibliothek gehört dorthin, wo die Menschen sind, wo sie hingehen für den täglichen Bedarf, für Freizeit, für Unterhaltung. Sie fügt sich ein in das vielfältige Angebot des Zentrums und setzt gleichzeitig als nicht-kommerzielle Organisation dazu einen Kontrapunkt. Sie wendet sich an die Besucherinnen und Besucher der verschiedenen Einrichtungen, wird aber mit Sicherheit auch zusätzliche Besuchersegmente nach Sihlcity bringen.

Die Bibliothek der PBZ richtet sich an die Bevölkerung der umliegenden Wohnquartiere, an die Berufstätigen der zahlreichen Arbeitsplätze in Sihlcity selbst und in der Umgebung sowie an die Besucherinnen und Besucher von Sihlcity. Sie bietet Romane für Gross und Klein (inkl. alle aktuellen Bestseller), Sachbücher aus allen Bereichen, Tageszeitungen, Zeitschriften, Landkarten, Sprachkurse, Hörbücher, CD aller Musikgattungen, DVD (Spiel- und Dokumentarfilme), Lese- und Arbeitsplätze, PCs mit Internetzugang, Hotspot für Internetzugang mit dem eigenen Laptop.

Die Bibliothek Sihlcity wurde in Rekordzeit realisiert. Das Angebot des Vermieters traf im September 2006 ein. (Früher eingegangene Vorschläge entsprachen nicht den Bedürfnissen der PBZ.) Der Vorstand entschied sich im November für das Projekt. Der Stadtrat bewilligte im Dezember einen Objektkredit. Die sichtbaren Bauarbeiten begannen im März 2007. Die raschen Entscheidungen waren möglich, da die Grundsätze der Strategie und des künftigen Bibliotheksnetzes der PBZ im Masterplan vorgezeichnet waren und die Bibliothek Sihlcity exakt in dieses Konzept passte. Dass auch die Realisierung so rasch vor sich ging, ist vor allem der speditiven und konzentrierten Arbeit der Architektinnen zu verdanken.

Bibliothek Sihlcity der PBZ
Kalanderplatz 5, 8045 Zürich
 
Eröffnung Samstag, 7.7.2007
Öffnungszeiten
Di bis Fr 12 - 19
Sa 10 - 15
So/Mo geschlossen
Zielbestand ca. 30'000 Medien
Fläche 677 m2
Besuchserwartung 400 Kund(inn)en pro Tag
Personal 300 Stellen%, verteilt auf vier Personen
Leitung Franziska Höfliger
Planung und Ausführung Andrea Teuwen, Chantal Imoberdorf, Architektinnen, Zürich

Die PBZ ist die öffentliche Bibliothek der Stadt Zürich und besteht aus einem Netz von zur Zeit 15 Bibliotheken. Die Bibliothek in Sihlcity ersetzt die bisherigen (kleineren) Bibliotheken Enge (Bederstrasse 28) und Heuried (im Gemeinschaftszentrum). Dies entspricht der Strategie der PBZ, wie sie im Masterplan aufgezeigt ist: Die Gesamtzahl der Bibliotheken im Netz der PBZ soll reduziert werden. An die Stelle von kleinen, ungünstig gelegenen Bibliotheken sollen grössere Bibliotheken an gut erreichbaren Standorten mit umfassenderem Angebot treten.

Weitere Informationen:

Kristina Villiger (PR-Verantwortliche), kristina.villiger@pbz.ch
Christian Relly (Direktor), christian.relly@pbz.ch
Zähringerstrasse 17, 8022 Zürich
Tel. 044 204 96 96