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Presse Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich: erneuter Erfolg im Bibliotheksranking (1.7.10) Eröffnung der PBZ-Bibliothek Witikon (31.3.10) Facts & Figures zur PBZ-Bibliothek Witikon (31.3.10) Installation von Jürg Halter in der PBZ-Bibliothek Altstadt (9.2.10) Zahlen 2009 (12.1.10) Exklusiv-Zugang zu Datenbanken in 5 Stadtbibliotheken auf dem neuen Wissensportal BibNetz (16.12.09) Erfolgreich integriert dank Bilderbüchern und Geschichten (24.10.09) Buchstart (30.9.09) Eröffnung der PBZ-Bibliothek Hardau (24.8.09) Facts & Figures zur PBZ-Bibliothek Hardau im Oberstufenschulhaus Albisriederplatz (24.8.09) Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) muss den internationalen Vergleich nicht scheuen (7.7.09) Millionen Besuche in den Schweizer Volksbibliotheken (29.6.09)
Wiedereröffnung der renovierten PBZ-Bibliothek Riesbach am Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) mit über 1 Mio. Besucherinnen und Besucher im 2008 (27.1.09) Generalversammlung der Pestalozzigesellschaft in Zürich (11.7.08) Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) im Schwimmbad (13.5.08) Rücktritt von Christian Relly, Direktor der Pestalozzi-Bibliothek Zürich von 1979 bis 2008 (29.2.08) Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) ist nach wie vor im Trend (31.1.08) Bibliothek Altstadt – das neue Flaggschiff der Pestalozzi-Bibliothek Zürich (27.9.07) Eröffnung Schul- und Kinderbibliothek Heuried (SKB Heuried) (8.9.07) Neue Direktorin gewählt (29.8.07) Eröffnung der Bibliothek Sihlcity am 7.7.2007
Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich: erneuter Erfolg im Bibliotheksranking Zürich. Deutscher Bibliotheksverband stellt die Ergebnisse ihres diesjährigen Bibliotheksrankings BIX vor. Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) belegt Platz 3. Zum elften Mal führte der Deutsche Bibliotheksverband 2010 den Leistungsvergleich BIX-Bibliotheksindex für Öffentliche Bibliotheken durch. 177 Stadtbibliotheken im deutschsprachigen Raum lieferten dafür Daten zu vier Leistungsbereichen: zu Angeboten, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotential. Der BIX berechnet daraus 17 Leistungsindikatoren und erstellt eine Rangliste für jeden Bereich sowie ein Gesamtranking. Die PBZ hat in diesem Leistungsvergleich nach dem 9. und 5. Rang in den vergangenen Jahren dieses Jahr den 3. Platz in der Größenklasse der Gemeinden über 100'000 Einwohner erreicht. Auf den Plätzen 1 und 2 liegen die Stadtbibliotheken Dresden und Chemnitz. In der Dimension Entwicklung konnte die PBZ wie bereits in den Vorjahren den 1. Platz behaupten. Die Teilnahme am BIX ist freiwillig; alle Teilnehmer zeichnen sich durch hohes Leistungsbewusstsein und Transparenz aus. Bereits zum 3. Mal nahm die PBZ - leider als einzige Schweizer Bibliothek - an dem Projekt teil. Wie an der Mitgliederversammlung vom 29. Juni 2010 aufgezeigt, war das Jahr 2009 in der Pestalozzi-Bibliothek Zürich geprägt durch:
- eine weitere
Zunahme der BesucherInnen (+ 1.2%) und Ausleihen (+5.9%) Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Jahresbericht (pdf). Kontakt: Dr. Josephine Siegrist,
Direktorin Pestalozzi-Bibliothek Zürich, BIX - der Bibliotheksindex wurde 1999 erstmalig von der Bertelsmann Stiftung mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) durchgeführt und erscheint seither jährlich. 2005 übernahmen der dbv und das Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz) den BIX im Rahmen des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB), dem Netzwerk für überregionale Bibliotheksaufgaben. Unterstützt wird der BIX von der Bertelsmann Stiftung, der Hochschule der Medien Stuttgart, infas Institut für Sozialforschung und der Zeitschrift B.I.T.-Online. Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2010 finden Sie unter www.bix-bibliotheksindex.de Plätze 1-3 in den fünf Größenklassen des BIX:
1.7.10 Eröffnung der PBZ-Bibliothek Witikon Am 30.3.2010 wurde die Pestalozzi-Bibliothek Zürich in Witikon, die es seit 40 Jahren im Quartier gibt, in neuen Räumlichkeiten (Witikonerstrasse 397) im Beisein von Stadtrat Gerold Lauber und der Präsidentin der Pestalozzigesellschaft in Zürich, Rosemarie Berthoud wieder eröffnet. Auf einer Fläche von 265 m2 werden die rund 16'000 Medien übersichtlich präsentiert, und mit den verschiedenen Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten ist auch die Möglichkeit gegeben, gleich vor Ort lustvoll zu schmökern und zu recherchieren. In der hellen und gemütlichen Sofaecke können Besucherinnen und Besucher rund zwei Dutzend aktuelle Zeitungen und Zeitschriften lesen und dabei eine Tasse Kaffee trinken! Selbstverständlich ist die neue Bibliothek mit Selbstverbuchungssystem (RFID) und Internetstationen ausgestattet, so dass für die Benutzer weniger Wartezeiten bei der Ausleihe entstehen und dem Bibliotheksteam mehr Zeit für die Beratung der Kundinnen und Kunden zur Verfügung steht. Die PBZ-Bibliothek Witikon ist einer der 16 Standorte der Pestalozzi- Bibliothek Zürich und steht damit allen Besucherinnen und Besuchern der PBZ offen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. (js) Facts & Figures zur PBZ-Bibliothek Witikon Witikonerstrasse 397, 8053 Zürich Die PBZ-Bibliothek Witikon hat nach längerer Suche einen neuen Standort im Quartier Witikon gefunden und eröffnet am 30. März 2010 die frisch umgebaute Bibliothek an der Witikonerstrasse 397.
Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich ist die öffentliche Stadtbibliothek von Zürich, wobei die neue PBZ-Bibliothek Witikon einer von 16 Standorten der PBZ ist. Alle eingeschriebenen Besucherinnen und Besucher dieser Bibliothek können selbstverständlich auch Medien aus dem gesamten Angebot aller PBZ-Bibliotheken in der Stadt Zürich ausleihen. 31.3.10 Installation von Jürg Halter in der PBZ-Bibliothek Altstadt Ab Donnerstag, 25. Februar setzen 13 hängende Sprachtafeln mit unterschiedlichen Formaten und Texten belebende Akzente auf allen von den Kundinnen und Kunden der PBZ-Bibliothek Altstadt zugänglichen vier Etagen an der Zähringerstrasse 17. Site Specific Art ist die Bezeichnung in der Kunst für diese ortspezifische geschaffene Installation, in welcher sich der Sprachkünstler Jürg Halter mit der kulturellen Implikation der Bibliotheksumgebung auseinandergesetzt hat. Sie bezieht das Bibliotheksgebäude konkret in die Arbeit ein. Die Kunstwerke erschliessen sich den Bibliotheksbesucherinnen und –besuchern beim Lesen der Texttafeln, welche poetisch, anregend, humorvoll oder zwischen den Zeilen zu entziffern sind. Sie fordern auf, befragen auf sinnige und spielerische Weise die Beziehung der Bibliotheksbesuchenden zum Ort, zum Buch und zu dessen Inhalt. Dabei sorgen sie für überraschende Einsichten in die Bedeutung des Lesens im engeren Sinn, nämlich schriftlich niedergelegte, sprachlich formulierte Gedanken aufzunehmen und zu verstehen und sie deuten im weiteren Sinne auf deren vielfältige, phantasievolle und transformierenden Buch-Lese-Möglichkeiten. Jürg Halter lebt in Bern. Halter ist Dichter, Performer, Kolumnist (Tages-Anzeiger) unter dem Namen Kutti MC auch als Musiker, Sprechsänger und Rap-Poet bekannt. Gedicht-Bände im Ammann-Verlag: „Nichts, das mich hält“ und „Ich habe die Welt berührt“. www.juerghalter.com
Auch 2009 wieder über 1 Million Besucherinnen und Besucher in der Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) In einer Erhebung vom letzten Jahr hat das Bundesamt für Statistik das Kulturverhalten der Schweizer Bevölkerung untersucht und ermittelt, dass rund 20 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz in ihrer Freizeit mehr als 6 Mal im Jahr eine Bibliothek aufsucht. Kaum eine Kulturinstitution wird damit so häufig besucht wie die Bibliotheken. Die Besucherfrequenz ist in der PBZ wesentlich höher: Genau 1'057'242 Personen - das sind über ein Prozent mehr als im Vorjahr - besuchten einen der sechzehn Standorte der Pestalozzi-Bibliothek Zürich im Jahr 2009 und damit wurde wieder ein neuer Besucherrekord aufgestellt. Auch bei den Ausleihzahlen wurden die Zahlen des Vorjahres übertroffen: 2'826'917 Medien wurden in der öffentlichen Stadtbibliothek von Zürich ausgeliehen; dies sind 5.84% mehr als 2008. Zu diesem erfreulichen Ergebnis hat sicher auch die im August neueröffnete interkulturelle Quartier- und Schulbibliothek in der Hardau beigetragen. Zürich, 12.1.2010
Exklusiv-Zugang zu Datenbanken in 5 Stadtbibliotheken auf dem neuen Wissensportal BibNetz Viele nützliche Datenbanken – wie das Archiv der grössten Schweizer Medien Swissdox, Lexika zu Geschichte und Kultur oder das medizinische Nachschlagewerk Pschyrembel – sind ab sofort in den öffentlichen Bibliotheken der fünf grössten Deutschschweizer Städte auf dem Wissensportal BibNetz gratis zugänglich. Wer heute nach zuverlässigen Informationen zu einer Krankheit, geschichtlichen Ereignissen, zu Literatur, Kunst und Film oder anderen Themen sucht, muss nicht mehr mühsam Unmengen von Treffern im Internet durchforsten oder zahlreiche Bücher wälzen. Heute ermöglichen öffentliche Bibliotheken Recherchen in bewährten Fachdatenbanken. Auf dem Wissensportal BibNetz sind diese thematisch geordnet und können mit einer einzigen Abfrage gleichzeitig nach der gewünschten Information durchsucht werden. Die öffentlichen Bibliotheken der Städte Basel, Bern, Luzern, Winterthur und Zürich machen ihren Besucherinnen und Besuchern solches Wissen nun online zugänglich. Die Kundschaft kann in der "virtuellen Bibliothek" Datenbanken – auch kostenpflichtige – gratis vor Ort nutzen und gelangt damit schnell und zuverlässig zu qualifizierten Ergebnissen. Seit je gehört es zum Auftrag öffentlicher Bibliotheken, Wissen kostengünstig zur Verfügung zu stellen und es damit breiten Schichten zugänglich zu machen. Das ist heute noch genauso wie vor 200 Jahren, geändert haben sich bloss die Informationsträger. War das Wissen bis vor kurzem vor allem in Büchern festgehalten, wird es heute immer mehr elektronisch gespeichert. Sachbücher werden von DVDs und Lexika immer mehr von Datenbanken verdrängt. Letztere haben gegenüber den Vorgängern den Vorteil, laufend aktualisiert zu werden. Die Bibliotheken freuen sich, ihren Benutzerinnen und Benutzern diesen neuen Service anbieten zu können und ihnen das Recherchieren zu erleichtern. Bibnetz Flyer (pdf) Weitere Informationen: Kristina Villiger, PBZ, Öffentlichkeitsarbeit, kristina.villiger@pbz.ch Tel. 044 204 96 74 Allgemeine Bibliotheken der GGG Basel
www.abg.ch 16.12.09 Erfolgreich integriert dank Bilderbüchern und Geschichten Das Leseförderungsprojekt „Schenk mir eine Geschichte“ (Family Literacy) des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM setzt sich für eine bessere Integration durch sprachliche Bildung ein. Eltern mit Migrationshintergrund werden darin unterstützt, ihre Klein- und Vorschulkinder mit Bilderbüchern, Geschichten, Versen und Liedern in ihrer Familiensprache zu fördern. Damit wird eine wichtige Grundlage für den Erwerb der deutschen Sprache geschaffen. Seit der PISA-Studie wissen wir, dass die Lesekompetenz von Schulabgänger/innen stark von der sozialen Herkunft und dem Berufsstatus der Eltern abhängt. Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund sind dabei doppelt benachteiligt: Sie müssen Deutsch als Zweitsprache lernen, und sie erhalten oft wenig schulische Unterstützung durch das Elternhaus. Hier setzt das Leseförderungsprojekt „Schenk mir eine Geschichte“ (Family Literacy) des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM ein. Studien haben gezeigt, dass die Lust an der Sprache, regelmässiges Vorlesen von Bilderbüchern zu Hause und frühe spielerische Erfahrungen mit Schrift den Leselernprozess in der Schule wesentlich erleichtern. Solche Grundprägungen sind bei nicht-deutschsprachigen Kindern insbesondere auch in der Erstsprache notwendig, damit der Erwerb der zweiten Sprache Deutsch gut gelingt. Die Eltern sind in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder die Hauptverantwortlichen für deren Sprach- und Leseentwicklung. Deshalb fördert das Projekt „Schenk mir eine Geschichte“ (Family Literacy) Lesegelegenheiten für die ganze Familie. Die Eltern werden darin unterstützt und befähigt, ihre Kinder selbst zu fördern – mit Versen, Geschichten, Bilderbüchern und sprach- und lesefördernden Spielen. Bücher sollen ein selbstverständlicher Bestandteil des Familienlebens werden. Durch Bibliotheksbesuche wird den Familien deshalb auch Zugang zu Büchern in ihrer Muttersprache und in Deutsch vermittelt. Leseanimationen auf Tamil in der PBZ Bibliothek Hardau Die Veranstaltungen, die im Rahmen von „Schenk mir eine Geschichte“ stattfinden, werden von interkulturellen Vermittlerinnen in öffentlich zugänglichen Quartiertreffs und Bibliotheken angeboten. Zusätzlich führen die Vermittlerinnen Hausbesuche durch, um durch persönlichen Kontakt Mütter für die Teilnahme an den Leseanimationen zu gewinnen. Am Samstag, 24.10. 09 startet die Pestalozzi-Bibliothek Hardau mit 12 Animationen in Tamil, jeweils am Samstag von 14.30 bis 16 Uhr (genaue Daten). Geplant sind weitere Animationen in anderen Sprachen. Nähere
Auskünfte, Informationen und Bildmaterial: Suela Jorgaqi 24.10.09 Buchstart Schweiz wünscht allen Kindern dieses Landes Buchstart ist ein gesamtschweizerisches Projekt zur
Frühsprachförderung und zur ersten Begegnung von Kleinkindern mit
Büchern. Kinder, die von Anfang an mit Büchern aufwachsen, sind im
Vorteil. Sie erfahren schon früh, wie viel Spass in Bildern und Büchern
steckt, und haben ihr Leben lang Freude am Lesen und Lernen. Mit einem
Buchgeschenk will Buchstart Eltern dazu anregen, mit ihrem Baby aktiv zu
kommunizieren und es ab ungefähr sechs Monaten mit Bilderbüchern
vertraut zu machen. Bilderbücher sind nicht nur eine grosse Hilfe beim
Spracherwerb, sie fördern auch die Gesprächskultur innerhalb der
Familie. Die PBZ bietet Eltern mit ihren Kleinkindern seit
jeher ein vielfältiges Medienangebot an. Sie finden Pappbilderbücher,
Sachbilderbücher, Bücher mit Kinderreimen und Kinderlieder sowie
Elternratgeber in allen sechzehn Bibliotheken der PBZ. Die PBZ startet ab Oktober 2009 mit dem
Buchstart-Projekt: zum einen werden gegen das Einlösen eines Bons gratis
ein Buchgeschenk inklusiv Bibliothekskarte für das Kind sowie eine
gratis Monatskarte für einen Elternteil abgegeben. Zum andern werden ab
Winter 2009 regelmässig Veranstaltungen für Kleinkinder und ihre Eltern
angeboten: "Ryte ryte Rössli" ist für Kinder zwischen 9-24 Monaten und
"Geschichtenzeit" für 2-3-jährige Kinder. Die Animatorinnen werden die
Eltern anregen, wie mit Bildern, Fingerspielen, Versen, Liedern und
Geschichten die Sprachentwicklung des Kindes positiv und lustvoll
beeinflusst werden kann. (kv) 30.9.09 Eröffnung der PBZ-Bibliothek Hardau
An der Norastrasse 20, beim Albisriederplatz, wurde das neue
Oberstufenschulhaus Albisriederplatz mitten im geplanten neuen Stadtpark
gebaut. Für die Planung und Ausführung war das Architekturbüro Studer
Simeon Bettler verantwortlich. In diesem Neubau entstand auch die neue PBZ-Bibliothek Hardau. In
ihrer Funktion wird sie die Aufgaben einer Schul- und Quartierbibliothek
sowie einer interkulturellen Bibliothek wahrnehmen. Die neue Bibliothek Hardau ist, wie alle Bibliotheken der PBZ,
öffentlich zugänglich. Als Schulbibliothek richtet sie sich natürlich
primär an die Schülerinnen, Schüler und an die Lehrpersonen im neuen
Oberstufenschulhaus, aber auch des Primarschulhauses Hardau sowie des
Berufsschulhauses. Als interkulturelle Bibliothek soll die Bevölkerung
der umliegenden Wohnquartiere mit nicht-schweizerischer Erstsprache
angesprochen werden, als Quartierbibliothek richtet sich die
PBZ-Bibliothek generell an alle Quartierbewohnerinnen und -bewohner in
der Hardau. Die PBZ-Bibliothek Hardau bietet an: Romane und Sachbücher aus allen
Bereichen für Gross und Klein (inkl. aller aktuellen Bestseller) sowie
Comics, internationale Zeitungen und Zeitschriften in mehreren Sprachen,
aber auch Stadtpläne und Landkarten, Sprachkurse, Hörbücher, CDs aller
Musikgattungen, DVDs (Spiel- und Dokumentarfilme) und Lernmedien.
Ausserdem gibt es eine Leselounge und Arbeitsplätze sowie
Internetstationen. Die sieben Mitarbeitenden der Bibliothek haben grösstenteils selbst
einen Migrationshintergrund, so dass sie kompetent und differenziert
auf die Anliegen der Besucherinnen und Besucher aus den verschiedenen
kulturellen Umfeldern eingehen können. Am 22. August, zum Tag der offenen Tür, waren alle herzlich zu einem
Besuch der PBZ-Bibliothek Hardau eingeladen - ein vielfältiges,
multikulturelles Programm mit verschiedenen Führungen sollte einen
Eindruck von der neuen Bibliothek vermitteln. Am 24. August 2009 fand
die offizielle Eröffnung des Schulhauses und der Bibliothek mit einem
Medienrundgang statt. In der Bibliothek sind neben deutsch-, englisch- und
französischsprachigen Büchern und Nonbooks, auch Medien in den Sprachen
Albanisch, Kroatisch, Portugiesisch, Serbisch, Spanisch, Tamil und
Türkisch zu finden. Die fremdsprachigen Medien machen rund einen Drittel
des Angebotes aus. Zielbestand sind rund 26'000 Medien, welche auf einer
Fläche von 581 m2 auf zwei Stockwerken angeboten werden. Bei der
Eröffnung am 18.8.2009 stehen 13'000 Bücher und Nonbooks für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene zur Verfügung. In der neuen Bibliothek gibt es drei Stationen mit dem elektronischen
Katalog (Webpac) sowie drei Internetstationen; sie ist mit RFID
(Selbstverbuchungssystem) ausgerüstet. 24.8.09 JS
Facts & Figures zur PBZ-Bibliothek Hardau im Oberstufenschulhaus
Albisriederplatz Die PBZ-Bibliothek Hardau ist eine Schul- und Quartierbibliothek
sowie eine interkulturelle Bibliothek. Neben dem üblichen Medienangebot
in Deutsch, Englisch und Französisch werden auch Bücher und Nonbooks in
den Sprachen Albanisch, Kroatisch, Portugiesisch, Serbisch,
Spanisch, Tamil und Türkisch angeboten. Spezielle Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich ist die öffentliche Stadtbibliothek
von Zürich, wobei die neue PBZ-Bibliothek Hardau der 16. Standort der
PBZ ist. Alle eingeschriebenen Besucherinnen und Besucher dieser
Bibliothek können somit das gesamte Angebot aller PBZ-Bibliotheken in
der Stadt Zürich nutzen. 24.8.09 JS
Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) muss den
internationalen Vergleich nicht scheuen Deutscher Bibliotheksverband
publiziert die Ergebnisse des BIX-Bibliotheksindex 2009: die PBZ auf dem
ausgezeichneten 5. Platz Was gehört zu einer guten Bibliothek? Tagesaktuelle
Medien, großzügige Öffnungszeiten - auf jeden Fall sowie eine anregende
Atmosphäre zum Lernen, Arbeiten und Entdecken! Ebenso wichtig ist aber
eine Bibliotheksleitung, die nach Möglichkeiten der Qualitätssteigerung
sucht und Managementinstrumente, wie z.B. Benchmarking, hierbei
einsetzt. Dafür gibt es seit 10 Jahren den Bibliotheksindex BIX, einen
Kennzahlenvergleich für Bibliotheken im deutschsprachigen Raum. Bereits
zum 2. Mal nahm die PBZ 2009 am BIX teil. Insgesamt beteiligten sich
knapp 260 Bibliotheken in acht Kategorien an dem Vergleich, der vom
Deutschen Bibliotheksverband durchgeführt wird. Das Ergebnis: Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich
belegte in diesem Jahr in ihrer Kategorie den ausgezeichneten 5. Rang
(nach dem 9. Rang im Jahr 2008) und liegt damit im oberen Viertel
(insgesamt 27 Bibliotheken). Bundesweit lag in der Größenklasse der
Städte über 100'000 EW in diesem Jahr die Stadtbibliothek Reutlingen an
der Spitze, gefolgt von den Bibliotheken Dresden, Chemnitz und
Göttingen. Jede Bibliothek, die am BIX teilnimmt, bekommt für
ihre Leistungen Punkte in vier „Dimensionen“: Angebote, Nutzung,
Wirtschaftlichkeit und Zukunftsorientierung. Aus den 17 BIX-Indikatoren
ergibt sich ein differenziertes Bild der teilnehmenden Bibliotheken. Zum guten 5. Gesamtrang der PBZ trugen folgende
Punkte massgeblich bei: Durch den Leistungsvergleich lernt eine Bibliothek,
ihre Stärken und Schwächen besser einzuschätzen, und bekommt Anregungen
für weitere Qualitätssteigerungen. Der Vergleich zeigt aber auch, wo
Ressourcen zu knapp bemessen sind oder wichtige Rahmenbedingungen nicht
stimmen. BIX - der Bibliotheksindex Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2009 finden
Sie ab 07.07.09 unter
www.bix-bibliotheksindex.de Kontakt: Pestalozzi-Bibliothek Zürich, Kristina Villiger,
kristina.villiger@pbz.ch 7.7.09
Millionen
Besuche in den Schweizer Volksbibliotheken Öffentliche Bibliotheken gehören zu den best
besuchten Kulturinstitutionen der Schweiz. Dies bestätigt nun auch das
Bundesamt für Statistik. Kaum eine Kulturinstitution wird so häufig aufgesucht
wie die Bibliotheken. In seiner neusten Erhebung hat das Bundesamt für
Statistik das Kulturverhalten der Schweizer Bevölkerung untersucht und
ermittelt, wie oft Herr und Frau Schweizer zum Beispiel ins Theater, an
Konzerte oder eben in die Bibliothek gehen. Rund 20 Prozent der
Bevölkerung sucht in der Freizeit mehr als 6 Mal im Jahr eine Bibliothek
auf. Nur gerade die Zahlen der Kinobesuche bewegen sich auf einem
vergleichbaren Niveau. Die Bibliotheken werden zusätzlich von rund 10
Prozent der Bevölkerung zu Ausbildungszwecken oder aus beruflichen
Gründen ebenfalls mehr als 6 Mal aufgesucht. In seiner Medienmitteilung
schreibt das Bundesamt: "Die Bevölkerung ging den meisten Aktivitäten
nur gelegentlich nach (1- bis 6-mal im Jahr). Eine Ausnahme bilden die
Bibliotheken, die im Durchschnitt regelmässig (7-mal oder mehr)
aufgesucht wurden, …" Bibliotheken sind nicht nur eine Kulturinstitution,
sondern ebenso Bildungspartner und Zentren für die ausserschulische
Leseförderung. Denn die Lesefähigkeit ist sowohl eine kulturelle
Errungenschaft als auch die Basis für sehr viele weitere
Kulturaktivitäten. Die fünf grössten öffentlichen Bibliotheken der
Deutschschweiz Basel, Bern, Luzern, Winterthur und Zürich verzeichnen
nach eigenen Zählungen 4,5 Millionen Besuche pro Jahr. Sie werden sich
dafür einsetzen, der Bevölkerung weiterhin einen optimalen Service
anbieten zu können. Josef Birrer, Leiter Stadtbibliothek Luzern Weitere Informationen 29.6.09
Wiedereröffnung der renovierten PBZ-Bibliothek Riesbach am 31. März 2009
Nach dem 30-Jahr Jubiläum des GZ Riesbach im letzten Jahr konnte nun
eine Innenrenovation der Räumlichkeiten der PBZ-Bibliothek und eine
Erneuerung der Ausstattung u.a. mit RFID-Selbstverbuchungssystem in
Angriff genommen und nun auch realisiert werden. Nach nur einwöchiger Schliesszeit wird die Bibliothek am Dienstag,
31.3.2009 mit neuer Innenausstattung wieder eröffnet. Alle der rund
22'000 Medien wurden zwischenzeitlich mit Labeln versehen, so dass die
Kundinnen und Kunden die Bücher, CD's und DVD's nun selber ausleihen
können. Dies ermöglicht es der Leiterin Danielle Eichenberger und ihrem
Team, noch besser auf die Anliegen und Fragen der rund 52'000 jährlichen
Besucherinnen und Besucher der Bibliothek Riesbach eingehen zu können.
Mit einer neu gestalteten Kinderecke und übersichtlichen Medientrögen
wird die Bibliothek für Kinder und Jugendliche jetzt noch attraktiver.
Letztes Jahr besuchten u.a. 134 Schulklassen die Filiale Riesbach. Dazu
trägt sicherlich auch der grosse Bestand von über 6'600 Kinder- und
Jugendbüchern (Belletristik und Sachbücher) sowie rund 1'200 Nonbooks
für Kinder und Jugendliche (DVD, CD-ROM und CD) bei. Für Erwachsene wurde eine zum Verweilen einladende Leseecke
geschaffen, damit sich die verschiedenen Besucherinnen und Besucher nach
wie vor in der PBZ wohl fühlen. Dank einiger Neuerungen in der
Präsentation der Medien finden sie noch schneller, was sie suchen.
Überzeugen Sie sich doch bei einem Besuch gleich selbst von der neuen
Erscheinung. 31.3.2009/Josephine Siegrist
Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) mit über 1 Mio. Besucherinnen und
Besucher im 2008 Im Jahr 2008 besuchten gemäss einer ersten Übersicht insgesamt
1'044'555 Personen eine der 15 Pestalozzi-Bibliotheken in Zürich. Das
sind rund 71'000 Besuche mehr als im Vorjahr (973'442 Besucher im 2007).
Dies entspricht einem Zuwachs von 7.3%. Auch die Zahl der Ausleihen
stieg um fast 12% von 2'393'470 im 2007 auf 2'670'903 im Jahr 2008. Das
heisst, dass nicht nur mehr Benutzerinnen und Benutzer die PBZ
besuchten, sondern dass diese auch mehr Medien ausliehen. Dass sich Investitionen in Bibliotheken lohnen, zeigt sich in diesen
hohen Nutzungszahlen. Insbesondere die Bibliotheken Altstadt und
Sihlcity, die renoviert, beziehungsweise neu gebaut wurden, haben
überdurchschnittlich zum Wachstum der PBZ beigetragen. Aber auch die
ebenfalls kürzlich erweiterten und renovierten Standorte Altstetten,
Aussersihl und Schwamendingen haben zur Attraktivitätssteigerung der
Pestalozzi-Bibliothek Zürich ihren Beitrag geleistet. Die erfreuliche Frequenzsteigerung hat die eingeschlagene Richtung
der PBZ einmal mehr bestätigt. Auch in Zukunft wird die PBZ die
Standorte der verschiedenen Bibliotheken nach Möglichkeit an
verkehrsgünstiger und mit ÖV gut erreichbarer Lage stärken, die
Räumlichkeiten für einen angenehmen Aufenthalt gestalten und ein
aktuelles und breites Angebot von Büchern und anderen Medien anbieten.
Wie auch die Zahlen von 2008 zeigen, ist diese Strategie erfolgreich
umgesetzt worden. Die konsequente Umsetzung und der Einsatz neuer
Technologien (z.B. Selbstverbuchung) hat dazu geführt, dass eine weitere
Steigerung der Frequenzen überhaupt möglich war und auch bewältigt
werden konnte. 27.1.2009/JS Generalversammlung der Pestalozzigesellschaft in Zürich Gestern Dienstagabend fand in der PBZ Altstadt die diesjährige GV der Pestalozzigesellschaft in Zürich statt. Im Beisein von Stadtrat Gerold Lauber wurde den über 50 Anwesenden der Jahresbericht und die Jahresrechnung 2007 vorgestellt und erläutert, die mit einem Überschuss von CHF 37'000.- abschliesst. Insgesamt kann die Pestalozzi-Bibliothek Zürich auf ein erfolgreiches Jahr mit zwei Bibliotheksumbauten (Altstetten und Altstadt), einem Neubau (Sihlcity) sowie insgesamt über 5 Prozent mehr Besucherinnen und Besuchern und Ausleihen zurückblicken.
Mit grossem Mehr wurden anschliessend Bericht und Rechnung 2007 angenommen und dem Vorstand Entlastung erteilt. Für die aus dem Vorstand austretenden Mitglieder Alfred Alig, Stefan Hüsler, Dr. Hermann Köstler, Rolf Krämer und Brigitte Schnyder wurden Prof. Dr. Susanna Bliggenstorfer, Danielle Eichenberger, Nicole Graf und Dr. Ueli Nagel grossmehrheitlich neu gewählt. Ebenso erfolgte eine Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder und der Präsidentin sowie der Revisionsstelle.
Anschliessend nahmen die Präsidentin Rosemarie Berthoud und die Direktorin Dr. Josephine Siegrist Stellung zum zusätzlich eingebrachten Traktandum der zukünftigen Gewichtung von Quartierbibliotheken in der PBZ. Sie verwiesen darauf, dass Gespräche am runden Tisch bezüglich der Schul- und Kinderbibliothek Heuried stattgefunden haben und auf gutem Wege dahingehend sind, dass diese weitergeführt wird. Ferner wurde zwischenzeitlich ein Postulat und eine Motion beim Gemeinderat eingereicht, welche die Arbeit der PBZ würdigt und zusätzliche Mittel für Quartier- und Familienbibliotheken fordert. Seitens der PBZ wurde erklärt, dass bei zukünftigen Änderungen im Filialnetz der PBZ (15 Bibliotheken in der Stadt Zürich) die Beteiligten rechtzeitig informiert und involviert werden, damit es zu einer guten Lösung für alle kommen kann.
Abschliessend wies die Präsidentin darauf hin, dass auch in den nächsten zwei Jahren erneut viel Arbeit auf die PBZ zukommen wird, dies betrifft einerseits die Renovation und Erweiterung der Bibliothek in Oerlikon und anderseits die Neueröffnung der Integrationsbibliothek Hardau.
Abgerundet wurde der Abend durch die spannende Krimilesung von Sabina Altermatt, die aus ihrem neuen Buch Alpenrauschen vorlas.
11.7.2008 Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ)
im Schwimmbad Für dieses eine Mal können Sie Ihr Buch zu Hause
lassen! Allenmoos In den Bücherschränken findet man Comics,
Bilderbücher, belletristische Romane, Zeitschriften und andere
Unterhaltungsliteratur für Erwachsene und Kinder. Die Handhabung ist unkompliziert. Die Lektüre darf
einfach ausgeliehen werden und kommt nach Gebrauch in den Bücherschrank
zurück. Natürlich kann sie auch nach Hause mitgenommen und erst in ein
paar Tagen wieder zurückgebracht werden. Die PBZ-Bücherschränke sind jeweils beim Eingang der
Badi aufgestellt. Sie werden durch Mitarbeitende der PBZ betreut und
nach Bedarf wieder aufgefüllt. Sommerferien 2008 Auch während der Schulferien vom 14. Juli bis 22.
August 2008 sind die Bibliotheken der PBZ für Sie da. Allerdings gelten
teilweise reduzierte Öffnungszeiten. Diese können auf der Homepage der
PBZ abgerufen werden.
www.pbz.ch 13.5.2008kv Rücktritt von Christian Relly,
Direktor der Pestalozzi-Bibliothek Zürich von 1979 bis 2008 Per Ende Februar 2008 tritt Christian Relly altershalber zurück.
Er leitete während 28 Jahren die Geschicke der Pestalozzi-Bibliothek
Zürich (PBZ). Als Christian Relly am 1. November 1979 sein Amt als Direktor der PBZ
antrat, fand er einen etwas verschlafenen, etwas verstaubten, jedoch von
Insidern schon damals sehr geschätzten Betrieb vor. Die PBZ versteht
sich und verstand sich schon damals als Teil des bibliothekarischen
Angebots in Zürich und dabei als jene Bibliothek, die die
bibliothekarische Grundversorgung sicherstellt und durch ein Netz
publikumsnaher Bibliotheken erste Anlaufstelle für bibliothekarische
Fragen und Bedürfnisse, insbesondere für Kinder und Jugendliche ist und
die der gesamten Bevölkerung den Zugang zu Büchern und weiteren Medien
zur Information, Aus- und Weiterbildung, Kulturpflege,
Freizeitgestaltung und Unterhaltung ermöglicht. (Zitiert aus dem
Kontrakt zwischen Stadt Zürich und PBZ) Während seiner Amtszeit wurde aus der traditionellen
"Volksbibliothek" ein moderner Dienstleistungsbetrieb mit
ausgezeichnetem Angebot, der täglich von Tausenden von Zürcherinnen und
Zürchern besucht und genutzt wird. Eine der wichtigen Messgrössen im
Bibliothekswesen (und die einzige, die schon jahrelang erhoben wird) ist
die Zahl der Ausleihen. Waren es im Jahr 1979 noch 955'417 Ausleihen, so
stieg diese Zahl seither kontinuierlich an und erreichte im vergangenen
Jahr die Rekordhöhe von 2'393'470. Diese Zahlen beweisen, dass die PBZ
ein attraktiver und intensiv genutzter Betrieb ist und dass die Zürcher
Bevölkerung durchaus davon Gebrauch macht, und zwar mit steigender
Tendenz. Im Vordergrund der Nutzung stehen dabei eindeutig immer noch
die Bücher, Bücher für Weiterbildung, für Information, für Ferien und
Hobby, Ratgeber für alle Lebenslagen, daneben spielen jedoch auch DVD
(für Information und Unterhaltung), Musik-CD (aus allen Stilrichtungen),
Sprachkurse und andere Selbstlernprogramme, Zeitungen, Zeitschriften,
Karten und Musiknoten eine wichtige Rolle. Diese 2,5 mal grösseren
Frequenzen werden nota bene mit dem gleichen oder vielmehr mit leicht
reduziertem Personalbestand bewältigt. Dies ist möglich, weil die
Betriebsabläufe optimiert wurden, weil modernste Technik im Einsatz ist
und nicht zuletzt dank überaus fähigen und motivierten Mitarbeitenden. Erst in den letzten Jahren hat sich die PBZ auch äusserlich
entwickelt, was dringend nötig war. Zuvor waren bauliche Veränderungen
aus Kostengründen und mangels geeigneter Objekte kaum möglich. Seit ein
paar Jahren hat sich nun viel getan, nicht zuletzt weil die
Verantwortlichen in der Stadt Zürich, von der der Grossteil der Mittel
kommt, erkannt haben, dass die Öffentliche Bibliothek ein wichtiger
Faktor im Kultur- und Bildungsangebot des Gemeinwesens ist und nicht
unerheblich zur Lebensqualität beiträgt. So entstanden denn in den
letzten Jahren attraktive und leistungsfähige neue Bibliotheken in
Aussersihl, Schwamendingen, Leimbach, Altstetten und Sihlcity. Und im
vergangenen Herbst konnte Christian Relly, gewissermassen als krönender
Abschluss seiner Zeit bei der PBZ, den erneuerten und vergrösserten
Hauptsitz, die Bibliothek Altstadt, dem Betrieb übergeben, für die er
während Jahren gekämpft hatte. Der scheidende PBZ-Direktor war auch auf nationaler und
internationaler Ebene engagiert u.a. als langjähriger Präsident des
Schweiz. Verbands der Öffentlichen Bibliotheken, und er pflegte Kontakte
zu Kolleginnen und Kollegen aus Stadtbibliotheken in aller Welt, wodurch
er auch immer über aktuelle Strömungen und Tendenzen informiert war. Das
Beste davon, versuchte er jeweils auch in "seiner" PBZ zu realisieren.
Seiner Nachfolgerin, Josephine Siegrist, hinterlässt er eine moderne,
publikumsfreundliche Bibliothek, die sich auch in den nächsten Jahren
weiter entwickeln und den kommenden Herausforderungen stellen wird. Kontakt:
Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) ist nach wie vor im Trend Im Jahr 2007 besuchten gemäss einer ersten Übersicht insgesamt
973'442 Personen eine der 15 Pestalozzi-Bibliotheken in Zürich. Das sind
rund 50'000 Besuche mehr als im Vorjahr (923'044 Besucher im 2006) und
auch die Zahl der Ausleihen stieg um gut 5% von 2'271'300 im 2006 auf
2'393'470 im Jahr 2007. Diese erfreuliche Entwicklung ist sicherlich auch darauf
zurückzuführen, dass mit der Renovation der Bibliotheken in Altstetten
und in der Altstadt eine deutliche Verbesserung des Platz- und
Medienangebotes möglich wurde. Besonders herausgehoben werden muss die höchst positive Entwicklung
der Besucher- und Ausleihzahlen der neuen Bibliothek in Sihlcity, in der
die vormaligen, kleineren Bibliotheken von Heuried und Enge aufgegangen
sind. An diesem neuen Standort an verkehrsgünstiger und mit ÖV erreichbarer
Lage konnten die Besucher- und Ausleihzahlen fast verdoppelt werden,
wozu auch das verbreiterte Angebot von Büchern und anderen Medien sowie
die verlängerten Öffnungszeiten beigetragen haben. Die Entwicklung ist
umso erfreulicher, bestätigt sie doch eindrücklich den von der PBZ
eingeschlagenen Weg, der Bevölkerung grössere Bibliotheken an gut
erreichbaren Standorten, mit einem breiten Angebot, zugänglich zu
machen. Zahlen Bibliothek Sihlcity (vormals Enge & Heuried)
- Eröffnung 7.7.07 23.1.2008/JS Bibliothek Altstadt
– Nach zweijährigem Umbau bei fast unterbruchslosem Betrieb kann am
Samstag, 29. September 2007, die Hauptbibliothek der PBZ in Betrieb
genommen werden. Das Innere ist vollständig erneuert. Die Qualitäten des
Gebäudes von 1932 kommen besser als je zur Geltung. Dank zwei
zusätzlichen Geschossen steht dem Publikum die doppelte Fläche zur
Verfügung. Das Angebot ist um einen Jugendbereich sowie um Artikel für
Leute, die selbst Musik machen, erweitert. Eine besondere Attraktion
bildet die Leseterrasse im ruhigen Hinterhof.
Die Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) erfüllt in Zürich die Funktion
der öffentlichen Stadtbibliothek. Dass Bibliotheken zum
selbstverständlichen Angebot eines Gemeinwesens gehören und einen
wichtigen Beitrag zur Attraktivität einer Stadt und zur Lebensqualität
ihrer Bevölkerung leisten, dass sie zudem einen wesentlichen Faktor in
der Bildungslandschaft darstellen, wird heute von kaum jemand
bestritten. Die Frequenzzahlen der PBZ zeigen seit Jahren nach oben (mit
einem geringen Einbruch 2006, was aber auf die verschiedenen Umbauten
zurückgeführt werden kann). Wer noch die Vorstellungen verstaubt,
miefig, unzeitgemäss mit dem Begriff Bibliothek verbindet, der wird in
der neuen Bibliothek Altstadt endgültig eines Besseren belehrt (genauso
wie in den kürzlich umgebauten PBZ-Bibliotheken Altstetten, Aussersihl,
Leimbach, Schwamendingen und Sihlcity).
Von aussen bemerkt man kaum eine Veränderung an dem markanten Gebäude an
der Zähringerstrasse 17 im Niederdorf. Die Fassade sieht aus wie vorher,
aber anders als bis vor zwei Jahren sind die grossen Fenster nun auch im
Erdgeschoss hell erleuchtet. Dort wo früher lediglich etwa einmal im
Monat eine Gant stattfand, befindet sich jetzt der Eingangs- und
Verbuchungsbereich. Denn Erd- und Untergeschoss gehören nun ebenfalls
zur Bibliothek; damit steht dem Publikum gegenüber vorher ungefähr die
doppelte Fläche zur Verfügung.
Umbau bei laufendem Betrieb
Sowohl die Benutzerinnen und Benutzer als auch das Personal der
Bibliothek hatten in den letzten beiden Jahren einiges an Umtrieben,
Lärm und Schmutz in Kauf zu nehmen. Der Umbau war bei laufendem Betrieb
erfolgt. Ein Provisorium in geeigneter (zentraler) Lage konnte nicht
gefunden werden. Deshalb ging man beim Ausbau schichtweise vor: Zunächst
Untergeschoss und Erdgeschoss. Als die Bauarbeiter dort fertig waren,
wurde die Bibliothek provisorisch in diesen beiden Stockwerken
eingerichtet. Das Personal rückte im 1. und 2. Stock zusammen. Nun
begann der Ausbau der 3. und 4. Etage. Dann wurde der Personalbereich
dorthin verlegt, und als letzte Etappe waren noch der 1. und 2. Stock
umzubauen. Abgesehen von zwei kurzen Umzugsperioden, von denen die
zweite morgen zu Ende geht, war die Bibliothek - wenn auch in etwas
reduziertem Umfang - ständig benutzbar.
Vier Stockwerke für das Publikum, dazu eine Leseterrasse
Die Auflagen von Feuerpolizei und Denkmalpflege schränkten zwar die
Gestaltungsfreiheit in der Raumaufteilung ein, dennoch kann die
Realisierung als sehr gelungen bezeichnet werden: Im Eingangsgeschoss
finden sich Aktualitäten aus allen Gebieten, Bildschirme für Katalog-
und Internetrecherchen sowie die Rückgabe- und Einschreibeschalter. Die
Ausleihverbuchung geschieht an Verbuchungsautomaten. Im Untergeschoss,
das durch zwei grosse Fenster mit Tageslicht versorgt wird, findet man
eine riesige Auswahl an DVDs, einen Bereich für Kinder und Eltern sowie
die Musikabteilung. Hier stehen neu neben CDs aller Musikrichtungen auch
vielerlei Musikalien für das eigene Musizieren zur Verfügung: Songbooks,
Mitspiel-CDs, Taschenpartituren. Ebenfalls im Untergeschoss befindet
sich die neu eingerichtete Abteilung "Young People", deren Bestand in
Zusammenarbeit mit 15- bis 18jährigen jungen Leuten aufgebaut wurde.
Der erste Stock ist das Herzstück des Hauses und kommt nun als "Piano
Nobile" dank der Entfernung von Zwischenwänden viel besser zur Geltung
als zuvor. Besondere Beachtung verdient der zentrale Alkoven, wo durch
die erneuerten Glasbausteine ein sanftes Licht einfällt. In diesem
Geschoss sind die Sachbücher untergebracht, ausserdem stehen an den
Fenstern viele Arbeitsplätze zur Verfügung.
Im 2. Stock steht auf der einen Seite die Belletristik, auf der andern
Seite findet sich das Angebot des ehemaligen Lesesaals: eine grosse
Auswahl an in- und ausländischen Tageszeitungen sowie Zeitschriften.
Hier stehen auch die Getränkeautomaten, und als besondere Attraktion
bietet sich bei schönem Wetter eine Leseterrasse an.
In den obersten beiden Geschossen befinden sich die internen Räume:
Sitzungszimmer und Arbeitsplätze des Personals, wozu auch die
Hausbuchbinderei gehört.
Eröffnungsfest am Samstag, 29. September
Am Samstag, 29. September, punkt 10 Uhr, wird Stadtrat Gerold Lauber,
Vorsteher Schul- und Sportdepartement, das Band durchschneiden und die
Bibliothek der Zürcher Bevölke-rung übergeben. Die Bibliothek ist dann
geöffnet bis 16 Uhr. Vielerlei Angebote (Theater, Lesung, Tanz,
Führungen, Geschichten) erwarten ein zahlreiches Publikum jeden Alters.
Den Kindern wird ein von Claudia de Weck gestaltetes "Daumenkino"
überreicht.
Ab Montag, 1. Oktober, ist Normalbetrieb mit den Öffnungszeiten wie
bisher: Montag bis Freitag: 10 bis 19 Uhr, Samstag: 10 bis 16 Uhr. Im
Durchschnitt werden über tausend Besucherinnen und Besucher pro Tag in
der neuen Bibliothek Altstadt erwartet.
Um- und Ausbaukosten von 6,8 Millionen Franken Die Gesamtkosten des Umbaus wurden mit 6,8 Mio.
Franken budgetiert, die zum grössten Teil als gebundene Ausgaben von der
Stadt als Eigentümerin der Liegenschaft getragen werden. Die PBZ hat
790'000 Franken beizusteuern. Dazu kommen 120'000 Franken für den
Bestandesausbau im Hinblick auf die steigende Nutzung, die ebenfalls von
der PBZ aufzubringen sind. Die PBZ verfügt nicht über die nötigen
Eigenmittel. Sie fand jedoch Unterstützung beim Kanton (Lotteriefonds),
bei der Genossenschaft zum Baugarten, bei der Schwyzer-Winiker-Stiftung
und bei der Zürcher Kantonalbank. Trotz einiger unerwarteter
Schwierigkeiten, wie sie bei Umbauten nicht selten sind, konnte der
Kostenvoranschlag eingehalten werden. Pestalozzi-Bibliothek Zürich Christian Relly, Direktor Zürich, 27. September 2007 Anhang 1: Geschichte Im Jahre 1932 wurde das markante Gebäude an der
Zähringerstrasse 17, mitten im Nie-derdorf, eröffnet. Gebaut wurde es
von der Stadt nach den Plänen des damaligen Stadt-baumeisters Hermann
Herter für die Bedürfnisse der "Öffentlichen Bibliothek der
Pesta-lozzigesellschaft", wie sie damals hiess. Der Bibliothek wurden
jedoch nur die Oberge-schosse zur Verfügung gestellt; Erd- und
Untergeschoss dienten als Gantlokal inkl. Lager-räume sowie als Magazin
für die Feuerwehr. Mit dem Aufschwung des Bibliothekswesens und vor
allem mit der Einführung des Freihand-betriebs in den fünfziger Jahren
wurden die Räumlichkeiten der Bibliothek zu eng. Damals begannen die
Bemühungen zur Verbesserung der Situation, das heisst zur Suche nach
zusätzlichen Räumen, denen aber während Jahrzehnten kein Erfolg
beschieden war. Das Bibliotheksnetz der PBZ wurde zwar ausgebaut, die
Frequenzen nahmen stetig zu, die öf-fentliche Bibliothek spielte mehr
und mehr eine wichtige Rolle im Alltag vieler Zürcherinnen und Zürcher.
In den letzten Jahren entstanden Quartierbibliotheken, die sich durchaus
sehen lassen dürfen; die jüngsten Beispiele sind jene von Altstetten,
Aussersihl, Leimbach, Schwamendingen und Sihlcity. Die Hauptstelle an
der Zähringerstrasse jedoch fristete weiter ihr äusserlich tristes
Dasein. Alle Bemühungen um Vergrösserung wie auch die Suche nach
alternativen Standorten waren erfolglos. Bis endlich im Jahre 2004 die
zuständigen Stellen der Stadt ein Einsehen hatten. Das Stadtammannamt,
verantwortlich für das Gantlokal, war bereit, auf das Lokal zu
verzichten. Gemeinsam mit dem Amt für Hochbauten, der
Liegen-schaftenverwaltung, dem Schul- und Sportdepartement und der PBZ
entwickelte nun die Planergemeinschaft Andrea Teuwen, Reinhard Nägele,
Adrian Twerenbold aus Zürich ein Umbauprojekt für das ganze Gebäude, mit
dessen Realisierung im Zentrum von Zürich endlich eine moderne
öffentliche Bibliothek entstanden ist. Um- und Ausbau der Baubeginn Oktober 2005 Abschluss Ende September
2007 Fläche bisher jetzt Total 1279 m2 1982 m2 davon
Publikumsfläche 689 m2 1397 m2 erwartete Zahl
Besucherinnen und Besucher Bestand ca. 75'000
Artikel, davon ca. ¼ Nonbooks (CD, DVD, Hörbücher, CD-ROM, Karten,
Sprachkurse) + 50
Tageszeitungen jährliche
Erneuerung ca. 7000
Artikel Arbeitsplätze
für Personal 33 Sitz-, Lese-,
Arbeitsplätze für Publikum ca. 70
Katalog-/Internetzugang für Publikum 11 PC
Selbstverbuchungsgeräte 4 Baukosten 6'800'000
Franken, davon Architektur
Planergemeinschaft Andrea Teuwen, Reinhard Nägele, Adrian Twerenbold Bauingenieur Bänziger
Partner AG Eigentümerin Stadt Zürich,
Liegenschaftenverwaltung, vertreten durch Amt für Hochbauten
Ry/270907/pr-hs-me
Eröffnung Schul- und Kinderbibliothek Heuried (SKB Heuried)
8.9.2007 Die SKB Heuried ist primär Schulbibliothek für das Schulhaus
Küngenmatt (Primarschule und Kindergarten). Sie steht ausserdem offen
für die Kinder des Quartiers - auch ausserhalb der Schulzeit. Diese
Kombination ist neu für Zürich und wird ermöglicht durch den Einsatz von
Freiwilligen, die durch den Verein pro Bibliothek Heuried und das GZ
Heuried rekrutiert und von der Bibliotheksleiterin geschult werden. Die SKB Heuried wird im Auftrag des Schul- und Sportdepartements von
der Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ) geführt, ist aber nicht
Bestandteil ihres Bibliotheksnetzes. 6 Klassen Mittelstufe Inbetriebnahme 11. September 2007 Lokal Jeden Vormittag während der Unterrichtszeiten
in Begleitung einer Lehrperson Di, Mi, Fr: 14.30 bis 17.30 Leitung Beatrice Vieli, Bibliothekarin SAB, mit einem
Pensum von 33%. Freiwillige Rekrutierung durch den Verein Pro Bibliothek
Heuried und durch das GZ. Sie müssen sich für eine bestimmte
Mindestdauer verpflichten. Initialkosten (Medien, Einrichtung, Material):
100'000 Pestalozzi-Bibliothek Zürich Pestalozzi-Bibliothek Zürich:
Neue Direktorin gewählt Seit November 1979 ist Christian Relly Direktor der
Pestalozzi-Bibliothek Zürich (PBZ). Er hat den Aufschwung dieser
bedeutenden Institution im Zürcher Kultur- und Bildungswesen von einer
biederen und etwas verschlafenen Volksbibliothek zum modernen
Dienstleistungsunternehmen miterlebt und vor allem mitgestaltet. Die
Nutzungsfrequenzen stiegen in diesen Jahren kontinuierlich an. Es gibt
kaum eine Organisation im Kultur- und Bildungsangebot der Stadt Zürich,
die von einem derart grossen Teil der Bevölkerung genutzt wird. Aber
erst seit etwa 2003 konnte auch die längst fällige Anpassung der
Räumlichkeiten nach und nach realisiert werden. Seither sind die
Bibliotheken in Aussersihl, Schwamendingen, Leimbach, Altstetten und vor
wenigen Wochen Sihlcity neu eröffnet worden. Als weiterer Meilenstein
steht die Wiedereröffnung der um- und ausgebauten Hauptstelle an der
Zähringerstrasse Ende September dieses Jahres bevor. Per Ende 2007 zieht
sich Christian Relly nun altershalber aus dem aktiven Berufsleben
zurück. Der Vorstand des Trägervereins, in dem auch die Stadt Zürich als
Hauptsubventionsgeberin vertreten ist, hat Frau Dr. Josephine Siegrist
als Nachfolgerin gewählt. Gestern wurde sie den ca. 90 Mitarbeitenden
der PBZ vorgestellt. Josephine Siegrist ist studierte Theologin und hat
nach einem Zweitstudium in Ökonomie promoviert. Sie bringt neben
Führungserfahrung aus verschiedenen Institutionen des Bildungsbereiches
und von NPOs auch breite Kenntnisse aus dem Kulturbereich mit. Der Vorstand ist überzeugt, mit Josephine Siegrist eine
ausgezeichnete Nachfolgerin gewonnen zu haben, die einerseits die
Umsetzung der bisherigen Strategie konsequent fortsetzen wird,
anderseits dem Betrieb aufgrund ihrer Kenntnisse und Erfahrungen neue
Impulse geben kann. Sie tritt ihr neues Amt am 1. Januar 2008 an. 29.8.2007/Ry Eröffnung der Bibliothek Sihlcity am 7.7.2007 Die "kleinste Grossstadt" hat auch eine Bibliothek Die Bibliothek ist Teil des urbanen Lebens. Sie gehört zum
selbstverständlichen Angebot einer Stadt und steht im Schnittpunkt von
Kultur, Bildung und Unterhaltung. Eine Bibliothek in einem Komplex wie
Sihlcity ist ein Novum für die Schweiz, in angelsächsischen,
skandinavischen und asiatischen Städten dagegen wird sie in einem
derartigen Projekt selbstverständlich mit eingeplant. Gemäss der
Strategie der PBZ ist es absolut folgerichtig, dass hier eine
Bibliothek sein muss: Die Bibliothek gehört dorthin, wo die Menschen
sind, wo sie hingehen für den täglichen Bedarf, für Freizeit, für
Unterhaltung. Sie fügt sich ein in das vielfältige Angebot des
Zentrums und setzt gleichzeitig als nicht-kommerzielle Organisation
dazu einen Kontrapunkt. Sie wendet sich an die Besucherinnen und
Besucher der verschiedenen Einrichtungen, wird aber mit Sicherheit
auch zusätzliche Besuchersegmente nach Sihlcity bringen. Die Bibliothek der PBZ richtet sich an die Bevölkerung der
umliegenden Wohnquartiere, an die Berufstätigen der zahlreichen
Arbeitsplätze in Sihlcity selbst und in der Umgebung sowie an die
Besucherinnen und Besucher von Sihlcity. Sie bietet Romane für Gross
und Klein (inkl. alle aktuellen Bestseller), Sachbücher aus allen
Bereichen, Tageszeitungen, Zeitschriften, Landkarten, Sprachkurse,
Hörbücher, CD aller Musikgattungen, DVD (Spiel- und Dokumentarfilme),
Lese- und Arbeitsplätze, PCs mit Internetzugang, Hotspot für
Internetzugang mit dem eigenen Laptop. Die Bibliothek Sihlcity wurde in Rekordzeit realisiert. Das Angebot
des Vermieters traf im September 2006 ein. (Früher eingegangene
Vorschläge entsprachen nicht den Bedürfnissen der PBZ.) Der Vorstand
entschied sich im November für das Projekt. Der Stadtrat bewilligte im
Dezember einen Objektkredit. Die sichtbaren Bauarbeiten begannen im
März 2007. Die raschen Entscheidungen waren möglich, da die Grundsätze
der Strategie und des künftigen Bibliotheksnetzes der PBZ im
Masterplan vorgezeichnet waren und die Bibliothek Sihlcity exakt in
dieses Konzept passte. Dass auch die Realisierung so rasch vor sich
ging, ist vor allem der speditiven und konzentrierten Arbeit der
Architektinnen zu verdanken. Die PBZ ist die öffentliche Bibliothek der Stadt Zürich und besteht
aus einem Netz von zur Zeit 15 Bibliotheken. Die Bibliothek in
Sihlcity ersetzt die bisherigen (kleineren) Bibliotheken Enge (Bederstrasse
28) und Heuried (im Gemeinschaftszentrum). Dies entspricht der
Strategie der PBZ, wie sie im Masterplan aufgezeigt ist: Die
Gesamtzahl der Bibliotheken im Netz der PBZ soll reduziert werden. An
die Stelle von kleinen, ungünstig gelegenen Bibliotheken sollen
grössere Bibliotheken an gut erreichbaren Standorten mit umfassenderem
Angebot treten. Weitere Informationen:
Kristina Villiger (PR-Verantwortliche),
kristina.villiger@pbz.ch |
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